Im zweiten Teil unserer Berichterstattung fassen wir unsere Erfahrungen zusammen, die wir mit dem Arbeitsplatz bestehend aus MacBook Pro, der eGPU von Blackmagic und den beiden 4K-Monitoren von LG gemacht haben.

Unser Aufstellen und Verkabeln

Wie schon im ersten Teil angesprochen, braucht man recht viel Schreibtischfläche, um einen solchen Arbeitsplatz einzurichten.

Unser Tisch war zwei Meter lang und es blieb nicht allzu viel übrig auf der rechten Seite, nachdem wir alles aufgestellt hatten. Und dabei darf man nicht vergessen, dass wir “nur” zwei 27-Zoll Monitore hatten – mit 32-Zöllern würde der Platzbedarf noch entsprechend steigen.

Für die Monitore standen uns auf Grund von Lieferschwierigkeiten leider keine Schwenkarme zur Verfügung, so dass wir uns mit Backsteinen als Unterlage behelfen mussten, um die Monitore auf dem Tisch auf die richtige Höhe zu bekommen. Denn die Höhe der Oberkante der Bildschirme muss stimmen, sonst passt es von der Ergonomie her nicht.

Der mitgelieferte Fuss der LG-Monitore war uns zu niedrig und er lässt sich auch nicht in der Höhe verstellen. Aus unserer Sicht ist das sehr schade, da das Display eine sehr gut Bildqualität liefert. Auch eine Drehung ins Hochformat (Pivot) ist mit diesem Fuss nicht möglich. Damit er dem Monitor genügend Standfestigkeit verleihen kann, muss der geschwungene Teil des Fusses komplett auf der Unterlage aufliegen.

Eine andere Frage war in welchem Winkel die Monitore zueinander stehen sollen – wir haben einen Monitor so aufgestellt, dass man frontal davor sitzt, und den rechts angewinkelt.

Die Position von Notebook und eGPU zueinander war durch die Kabellänge des Thunderbolt 3-Kabels, welche die beiden miteinander verbindet, vorgegeben. Das von Blackmagic mitgelieferte Kabel ist 50 cm lang. Bei dieser Kabellänge ist man auch – wie wir im ersten Teil bereits erklärt hatten – auf der sicheren Seite, die maximale Datenübertragung von 40 GB/s unter Thunderbolt 3 wirklich nutzen zu können.

Die beiden Monitore haben wir direkt mit der eGPU verkabelt. Da sie keinen USB-C Anschluss besitzen, war eine so genannte “Daisy Chain” nicht möglich. Daher haben wir die beiden Monitore wie folgt verkabelt: HDMI auf HDMI / USB-C auf HDMI (kein Thunderbolt!)

Das MacBook Pro wollten wir im aufgeklappten Zustand als dritten Bildschirm benutzen.

Daher mussten wir eine externe Tastatur und ein externes Trackpad bzw. eine Maus verwenden. Die Nutzung der Touchbar auf dem MacBook Pro war somit nicht mehr praktikabel.

eGPU unter macOS

Wenn alles aufgestellt und verkabelt ist, zeigt macOS mit diesem Symbol in der Menüleiste an, dass die eGPU betriebsbereit ist und verwendet wird. Eine Installation von Treibern ist nicht notwendig. Die eGPU fügt der Menüleiste das Icon hinzu, dass man hier ganz links sehen kann:


Quelle: Apple

Aber nur weil ein externer Monitor an der eGPU angeschlossen ist, heisst das noch lange nicht, dass Anwendungen sie auch automatisch nutzen. Unter macOS Mojave ist es relativ einfach zu bestimmen, dass eine App die eGPU nutzen soll. Via Finder / Informationen kann man die Option Externe GPU bevorzugen aktivieren (im Englischen: „Prefer external GPU„).


Quelle: Apple

Unter dem Vorgänger macOS High Sierra war dies noch nicht so komfortable gelöst. Hier kann man beispielsweise das Script set-eGPU.sh verwenden. Im Forums-Thread auf egpu.io findet man eine Anleitung, wie man es herunterladen und nutzen kann.

Verwendet man wie wir einen 15 Zoll-MacBook Pro mit dedizierte Grafikkarte, verfügt das gesamte System über total drei Grafikarten: Die im Intel-Prozessor integrierte Grafikeinheit, die dedizierte Karte und die eGPU. Dies stellt auch die Entwickler von Programmen vor neue Herausforderungen, den es fügt einen zusätzlichen Level bei der Aufgabenverteilung zwischen den einzelnen GPU’s hinzu.

Genauso einfach wie erste Inbetriebnahme gestaltet sich auch die laufende alltägliche Nutzung der eGPU. Dafür dass das Konzept eGPU noch relativ neu ist, hat sich der Betrieb bei uns als grösstenteils sehr stabil und ohne Probleme gezeigt. Wenn es jedoch zu Problemen kam, liessen sich diese nur durch einen Neustart des MacBook Pro beheben.

Einrichten Bildschirme

Wenn man den Arbeitsplatz zum ersten Mal in Betrieb nimmt, warten noch zwei weitere Aufgaben: In den Systemeinstellungen von macOS haben wir die ingesamt drei Bildschirme arrangiert und den mittleren als Hauptbildschirm definiert. Die Dockleiste haben wir ganz rechts aussen positionieren müssen, was zum Arbeiten nicht ganz so optimal war, aber der mittlere Bildschirm akzeptiert die Dockleiste nur, wenn sie unten positioniert ist.

Wenn man insgesamt drei Bildschirme in Betrieb hat, legt man mit dem Cursor gefühlt viele Kilometer zurück. Viele “Strecken” kann man sich ersparen, wenn man verstärkt auf die Tastenkombinationen von macOS setzt, zum Beispiel “Apfel-Leertaste” um die Spotlight-Suche zu aktivieren. Auf diesem Weg lassen sich sehr schnell Programme starten.

Neben der Ausrichtung der Bildschirme zueinander muss man sich auch mit dem Thema Scaling, also der Vergrösserung der Darstellung auf dem Display auseinandersetzen. Da wir zwei Monitore mit 4K-Auflösung zur Verfügung hatten, mussten wir eine gewisse Vergrösserung einstellen, da sonst Texte und Icons zu klein dargestellt würden. Denn es gibt nichts unangenehmeres, als ständig die Augen zusammenkneifen zu müssen, wenn man vor dem Bildschirm sitzt. macOS und sämtliche Programme, die wir installiert hatten, können ohne Probleme mit der Skalierung umgehen.

Wir haben uns ein Scaling von 125 bzw. 150 Prozent entschieden, jeder nach seinen persönlichen Vorlieben. Die Bildschirmanzeige entsprach dann einer WQHD (2560×1440)- bzw. einer FullHD (1920×1080)-Auflösung, einfach mit mehr Pixeln als bei einem Monitor mit der nativen Auflösung. Die beiden 4K-Monitore von LG haben uns hierbei sehr scharfes und knackiges Bild geliefert.

Arbeitsplatz-Erlebnis

Nun wollen wir auf unser “Gesamterlebnis” mit diesem Typ von Arbeitsplatz zu sprechen kommen, wie wir es im Einstieg zum ersten Teil schon angesprochen hatten. Auf Basis von einem Notebook vereinigt dieser Typ von Arbeitsplatz einen Desktop (mit eGPU und 2 LG-Displays) und mobiles, ortsunabhängiges Arbeiten (nur Notebook).


Quelle: Blackmagic Design

Die hohe Flexibilität – also das unkomplizierte Wechseln zwischen Arbeiten am Schreibtisch und Mobilität – ist für uns eine der Stärken eines solchen Arbeitsplatzes. Die kritischsten Momente waren daher das An- und Abhängen des MacBook Pro.

Um das Setup auf dem Schreibtisch in Betrieb zu nehmen, muss man nur ein Kabel einstecken und hat sofort mehr Bildschirmfläche zum Arbeiten zur Verfügung. Angesichts der hohen Informationsfülle von heute ist dies eine willkommene Vergrösserung der Arbeitsfläche. Das Netzteil des MacBook Pro bleibt dabei im Rucksack, weil er via eGPU geladen wird.

Wenn wir den Notebook an die eGPU angeschlossen haben, lief dieser bereits. Anschliessend haben wir die beiden Monitore eingeschaltet, beim rechten Monitor mussten wir öfters via OSD den Eingang neu einstellen. Dann wurde das zu Anfang eingerichtete Arrangement der insgesamt drei Bildschirme übernommen und der Arbeitsplatz war somit betriebsbereit. Die externe Tastatur und das Trackpad waren auch verbunden.


Quelle: Blackmagic Design

Umgekehrt konnte man alles, also auch Tastatur und Trackpad, einfach stehen lassen, die eGPU abhängen und den MacBook Pro mitnehmen. Bevor man jedoch die Verbindung zwischen externer Grafikkarte und Notebook trennt, ist es wichtig, dass man zuerst alle offenen Apps schliesst und dann die eGPU via das Symbol in der Menüleiste auswirft.


Quelle: Apple

Dann schalten sich die externen Monitore aus, das Display des MacBook Pro kann sich dabei ebenfalls kurz abdunkeln, aber dann übernimmt es die Dockleiste. Wenn das geschehen ist, kann man ohne Bedenken das Thunderbolt 3-Kabel ausstecken.

Das Arbeiten auf immer demselben Gerät – also am Schreibtisch wie auch unterwegs – hat aber auch viele Vorteile: Man benutzt immer dasselbe User-Profil, anstatt zu versuchen, auf zwei Geräten die Profile ständig abzugleichen. Denn im Gegensatz zu Windows gibt es unter macOS keinen Dienst, der Profile via eine Cloud synchronisiert. Wenn man immer auf demselben Gerät arbeitet, verlässt man nie die gewohnte Umgebung, was beispielsweise Einstellungen, installierte Programme oder eingebundene Server und Laufwerke sowie lokal gespeicherte Daten betrifft. Kurz gesagt, man hat “immer alles dabei”, weil man immer auf demselben Gerät arbeitet und spart damit auch Zeit, weil man nicht ständig Daten abgleichen muss.

eGPU unter Windows 10

macOS bietet mit Bootcamp die Möglichkeit Windows 10 zu installieren. Nur, was geschieht dann mit der eGPU? Um das herauszufinden, haben wir Windows 10 auf unserem MacBook Pro-Testgerät installiert, auch wenn die eGPU gemäss der Support-Seite von Apple offiziell nicht unterstützt wird.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die eGPU unter Windows 10 erkannt wird. Im Setup mit dem Notebook erhalten die externen Monitore ein Bild, das Display des MacBook Pro bleibt jedoch dunkel. Auch wenn man die eGPU abhängt, zeigt das interne Display kein Bild. Und auch mit einem Neustart (unter Windows) lässt sich das Display des MacBook Pro nicht wieder zum Leben erwecken. Und damit ist auch klar, warum Apple sagt, dass die eGPU nicht unterstützt wird. Im Gegenteil, man sollte sehr vorsichtig sein, um die eigene Windows 10-Installation nicht unbrauchbar zu machen. Denn ist die eGPU einmal unter Bootcamp angeschlossen, ist es eigentlich schon zu spät.


Quelle: Shutterstock

Etwas anders war unserer Erfahrung in Verbindung mit einem NUC von Intel, auf dem wir Windows 10 installiert hatten. Auch hier ist natürlich Thunderbolt 3 als Schnittstelle die Grundvoraussetzung, um die eGPU anzuschliessen. Nur verhält sich das Windows auf den NUC anders, als unter Bootcamp auf dem MacBook Pro: die eGPU wird erkannt und im Hintergrund werden automatisch die AMD XConnect-Software und die Treiber für die Karte heruntergeladen und installiert. Mit ihr kann die eGPU ohne Probleme ausgeworfen werden ohne dass der Monitor schwarz wird. So reibungslos wie die eGPU am NUC funktioniert, würden wir es uns auch unter Bootcamp auf dem MacBook Pro wünschen.

Abschluss

In den beiden Artikeln ging es uns um die Frage, wie praktikabel ein Setup bestehend aus MacBook Pro und externen Grafikkarte ist, um zwischen Tätigkeiten am Schreibtisch und mobilem Arbeiten hin- und her zu wechseln.

Uns hat dieses Konzept sehr gut gefallen und es hat uns auch überzeugt, denn es bietet einen hohen Grad an Flexibilität. Aber trotzdem sollte man nicht vergessen, dass ein solcher Typ von Arbeitsplatz auch ein Kompromiss ist. Der MacBook Pro verfügt zwar über genügend Arbeitsspeicher und SSD-Kapazität und genug Performance um auch ressourcenhungrige Anwendungen auszuführen, aber er ist und bleibt ein Notebook, wie sich uns bei der Wärmeentwicklung gezeigt hat. So gesehen, gelingt es nicht ganz, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Als wir den MacBook Pro ohne angeschlossene eGPU verwendet haben, ist uns aufgefallen, dass er im Bereich der Tastatur ungewöhnlich warm wurde, wenn die dedizierte Grafikkarte mit einem Spiel oder einer grafik-lastigen Anwendung gefordert wurde. Das hat uns sehr erstaunt, da wir so etwas noch bei keinem anderen MacBook Pro jemals erlebt hatten. Kurz nach der Markteinführung hatte es Berichte über starke Wärmeentwicklung und damit verbundenes Throttling gegeben, diese waren jedoch von Apple mit einem Software-Update gelöst worden. Wir selber haben beim MacBook Pro keine Leistungseinbussen erlebt.


Quelle: Apple

Trotzdem zeigt auch unsere Beobachtung, dass es bei einer externe Grafikkarte nicht nur um mehr Rechenleistung und Grafik-Speicher für grafikintensive Programme geht, sondern sie bietet im Hinblick auf die Wärmeentwicklung auch eine Entlassung für den Notebook, da die Belastung zwischen den beiden Geräten verteilt werden kann. Die eGPU lässt sich übrigens auch nutzen, wenn der MacBook Pro zugeklappt ist. Dies ist unserer Ansicht nach allerdings wegen der Wärmeentwicklung nicht besonders empfehlenswert, da das Display darunter leiden könnte.

Die eGPU ist punkto Kühlkonzept der intern im MacBook Pro verbauten Karte klar überlegen. Die Wärme wird bei dem Konzept von Blackmagic nach oben abgeführt und die Lamellen des Kühlers bieten viel mehr Fläche, als das im Inneren des nur 1.55 cm dicken MacBook Pro-Gehäuses möglich ist. Der Lüfter der eGPU ist bei uns auch unter Last immer ruhig geblieben. Dies im Gegensatz zu den Lüftern des MacBook Pro, die sich akustisch bemerkbar machen, wenn CPU und GPU stark beansprucht werden.

Und damit wären wir bei einem Thema, das immer wieder für kontroverse Diskussionen sorgt. Es geht um das Spannungsfeld zwischen der Frage “was ist Pro?” und dem Trend von Apple, immer schlankere Gehäuse zu bauen. Klar kommt es hier zu einem Missverhältnis zwischen der Wärmeentwicklung, die von den Hardware-Komponenten ausgeht, und der Möglichkeit diese zu kühlen. Daran anschliessen kann man die Frage, wie sich das wiederum auf die Lebensdauer der Hardware oder die Wärmeleitpaste von CPU und GPU auswirkt.

Eine externe Grafikkarte schafft so gesehen eine Entlastung für die schlanken iMac- und MacBook-Gehäuse – was wiederum nicht nötig wäre, wenn Apple der Hardware mit einem leistungsfähigeren Kühlkonzept “mehr Raum zum Atmen” geben würde. Dabei geht jedoch vergessen, dass gerade für Modelle die keine dedizierte Grafikkarte besitzen und “nur” mit dem integrierten Intel-Chip auskommen, eine eGPU ein interessanter Upgrade sein kann. Beim MacBook Pro ist es so, dass wenn man mehr als 4 GB Grafikspeicher benötigt, nicht um das Anhängen einer eGPU herumkommt. Hier wäre eine Idee für Apple: Warum nicht den 15-Zoll MacBook Pro einfach ganz ohne dedizierte GPU anbieten, um die Wärme im Gehäuse zu verringern? Für Anwendungen, die mehr Ressourcen benötigen, kann man dann bei Bedarf eine externe GPU anschliessen.

Die Erfahrungen unter Bootcamp haben uns aber auch gezeigt, dass Apple keine Energie mehr in Bootcamp oder die Möglichkeit, andere Betriebssysteme wie Linux zu installieren, investiert. Das hat mit dem T2-Chip zu tun, der von Apple erstmals im vergangenen Jahr im iMac Pro verbaut wurde. Er verhindert das Installieren von Linux, aber auch bei Windows 10-Installationen via Bootcamp kommt es zu Einschränkungen. So kann beispielsweise das Programm Macs Fan Control, welches zur Steuerung der internen Lüfter eigentlich benötigt wird, seine Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Nehmen wir unsere gemachten Erfahrungen mit Bootcamp und schauen mal etwas in unsere Glaskugel… und wenn man dann noch in Betracht zieht, dass OpenGL und OpenCL zu Gunsten von Metal fallen gelassen wurden, nährt dies den Raum für Spekulationen, dass Apple sich darauf vorbereiten könnte, die Intel-Plattform zu verlassen. Zudem ist es so, dass das Konzept mit externen Grafikkarten unter macOS primär auf Karten von AMD beschränkt ist. Treiber für die aktuelle NVIDIA-Generation (Turing-Architektur) gibt es zum jetzigen Zeitpunkt weder für macOS High Sierra (10.13) noch für Mojave (10.14). Sollte Apple sich für ARM-Chips entscheiden, käme sicher auch noch die Frage, wie es dann mit Thunderbolt 3 weitergeht, da es sich dabei um eine Technologie von Intel handelt.

Attraktiv ist das Konzept mit einer eGPU und externen Monitoren für alle, die für ihre Tätigkeiten einen flexiblen Arbeitsplatz brauchen, der ihnen einerseits Rechen- und Grafikpower sowie Bildschirmfläche und andererseits Ortsunabhängigkeit und Mobilität bietet. Und auch mit neuen Organisationsformen wie Home Office oder Co-Working Spaces lässt sich dieses Arbeitsplatz-Konzept gut verbinden.

Und wie wird es von hier aus mit dem eGPU-Konzept weitergehen? Kompakte Geräte wie Notebooks und AIO sowie “Mini-PC’s” verschiedener Hersteller (zum Beispiel Intel NUC, Zotac Box, Apple Mac Mini u.a.) verdrängen den klassischen Desktop-PC. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie über keine oder nur eine schwache dedizierte Grafikkarte verfügen, deren Kühlung im flachen Gehäuse zudem eine Herausforderung darstellt. Für solche Geräte ist eine externe Grafikkarte eine ideale Ergänzung.

Um aber den externen Grafikarten-Lösungen eine breitere Akzeptanz zu verschaffen, müssen die Preise für Karten und Gehäuse sinken. Das Thunderbolt-Protokoll wird ab der nächsten Generation noch mehr Übertragungs-Bandbreite zur Verfügung stellen, allerdings wäre dann mehr Flexibilität beim Thema Kabellänge zwingend erforderlich. Und um eine grössere Verbreitung von Thunderbolt zu erreichen, müsste das Protokoll auch für Systeme mit AMD-Prozessoren geöffnete werden.

Zum Abschluss geht unser Dank an Apple und LG, welche uns die Hardware zur Verfügung gestellt haben, so dass wir die hier beschriebenen Erfahrungen machen konnten.

Technische Spezifikationen

Hier sind die technischen Spezifikationen unserer Hardware zusammengefasst.

Tech Specs MacBook Pro 15 Zoll

  • Abmessungen (H x B x T): 1,55 x 34,93 x 24,07 cm
  • Gewicht: 1,83 kg
  • Farben: Silber oder Space Grau
  • Display: 15,4″ Diagonale / 16:10 / 2880 x 1800 Pixel / 220 ppi / IPS mit LED Hintergrund-Beleuchtung / True Tone
  • Display-Helligkeit: 500 Nits
  • Display-Farbraum: P3
  • Arbeitsspeicher: 16 GB 2133 MHz LPDDR3 (optional 32 GB)
  • Prozessor: 2,2 GHz 6‑Core Intel Core i7 (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz) / 9 MB L3 Cache / andere Ausstattungs-Varianten verfügbar
  • Grafikkarte: Radeon Pro 555X mit 4 GB Speicher / andere Ausstattungs-Varianten verfügbar
  • Speicher: 256 GB SSD auf PCIe Basis / andere Ausstattungs-Varianten verfügbar
  • Schnittstellen: 4x USB-C Thunderbolt 3 / 3,5 mm Kopfhöreranschluss
  • WLAN: 802.11ac / IEEE 802.11a/b/g/n
  • Bluetooth: 5.0
  • Kamera: 720p FaceTime HD Kamera
  • Akku: Lithium-Polymer
  • Betriebssystem: Auslieferung mit macOS Mojave (10.14)

Tech Specs eGPU

  • GPU: AMD Radeon Pro 580 / 8 GB GDDR5 Speicher
  • Abmessungen: 294,4 x 176,9 x 176,9 mm
  • Gewicht: 4,5 kg
  • Stromversorgung: 85 W
  • Anschlüsse: 2 x Thunderbolt 3 / 1 x HDMI 2.0 / 4 x USB 3.1

Tech Specs LG Monitore

  • Abmessungen: 615 x 365,1 x 49,4 mm
  • Gewicht: 4,6 kg (ohne Fuss)
  • Bildschirm-Diagonale: 27 Zoll / 68,5 cm
  • Seitenverhältnis: 16:9
  • Horizontaler Blickwinkel: 178°
  • Vertikaler Blickwinkel: 178°
  • Halterung: VESA
  • Neigungswinkel vertikal: 15° nach oben / 2° nach unten
  • Auflösung: 4K / 3840 x 2160
  • Panel-Technologie: TFT-LCD Aktiv Matrix
  • Hintergrundbeleuchtung: White LED Backlight
  • Reaktionszeit: 5 ms GTG
  • Aktualisierungsrate: 60 Hz
  • Unterstützte Farben: 1,07 Milliarden Farben (99% sRGB)
  • Farbtiefe: 8 Bit
  • Kontrastverhältnis (statisch): 1000:1
  • Helligkeit: 300 cd/m²
  • Schnittstellen: 2 x HDMI / DisplayPort 1.2
  • Energieeffizienzklasse: A
  • Stromverbrauch im Betrieb: 40 W

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