Ein leistungsstarker und vollwertiger Windows 10-PC in der Cloud: das ist die Grundidee hinter dem Streaming-Dienst Shadow. Von der Schweiz und anderen Ländern aus ist der Dienst schon länger verfügbar, neu startet der Service jetzt auch für Kunden aus Deutschland. Shadow nimmt dafür ein neues Rechenzentrum in Amsterdam in Betrieb.

Bei Shadow bekommt man Zugriff auf einen per Stream übertragenen Windows-PC. Spiele oder andere ressourcenhungrige Anwendungen laufen auf dem leistungsstarken Rechner im Rechenzentrum. Aber schlussendlich funktioniert das System mit jedem „normalen“ Programm, das unter Windows 10 läuft. Als Hardware werden aktuell eine Nvidia Geforce GTX 1080 sowie 12 GByte DDR4-Speicher und ein Xeon-E5-Prozessor mit 8 dedizierten Threads angeboten. Die virtuelle Festplatte für die eigenen Daten ist 256 GB gross. Der Dienst läuft über eine eigene App, über die man sich als Nutzer anmelden muss. Die Anwendung steht für Windows 10, MacOS, Linux und Android zur Verfügung, die Version für iOS soll in einigen Wochen folgen.

So hat Shadow den Dienst an der Gamescom in Köln vorgestellt:

Der Vorteil am Dienst von Shadow ist, dass man nicht selber ständig in neue Grafikkarten und andere Hardware investieren muss, um ein leistungsstarkes System zu haben, man mietet sich die “Power” einfach bei Bedarf in der Cloud.

Neu: Shadow Ghost

Und Shadow geht sogar noch einen Schritt weiter: An der Gamescom hat Shadow den Nachfolger der Shadow Box, die Shadow Ghost vorgestellt. Sie ersetzt den eigenen Heim-PC, den mit ihr hat ebenfalls Zugriff auf den Streaming-Dienst. Selber benötigt man nur noch Monitor, Tastatur und Maus.


Shadow Ghost. Quelle: shadow.tech / Blade


Shadow Ghost. Quelle: shadow.tech / Blade

Mit diesem Trailer wurde die Shadow Ghost vorgestellt:

Die Box kommt ohne interne Lüfter aus, arbeitet also völlig geräuschlos. Über die HDMI 2.0-Schnittstelle liefert sie Grafik in 4K bei 60 Frames pro Sekunde, bei Full HD (1080p) erreicht sie 144 Frames pro Sekunde.

  • WLAN mit 802.11a/b/g/n/ac (Dual Band 2.4Ghz & 5Ghz mit bis zu 400 Mbps)
  • Bluetooth: 4.1
  • LAN: 1 Gb (RJ45)
  • USB: 2x 2.0 / 2x 3.0
  • HDMI: 2.0
  • Klinke: in/out 3,5 mm
  • Stromversorgung: 36W / 12V / 3A


Shadow Ghost. Quelle: shadow.tech / Blade

Genauso wie die Vorgängerin, soll auch die Shadow Ghost zur Miete oder zum Kauf verfügbar sein. Wer aktuell eine Shadow Box gemietet hat, wird demnächst einen Austausch beantragen können. Die Markteinführung für die Shadow Ghost soll im letzten Quartal 2018 stattfinden, und zwar zunächst in Frankreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg, England, Deutschland und den USA. Alle Infos findet Ihr auch unter diesem Link: shadow.tech


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