Nachdem wir im vorangegangene Beitrag auf Design, Haptik und ein paar technische Aspekte eingegangen sind, wollen wir nun den Schwerpunkt bei unseren Benutzungserfahrungen im Alltag setzen.

Wir haben das S7 und das S7 edge in einem längeren Alltagstest benutzt und festgestellt, dass es einiges an Unterschieden gibt, die über die reinen Äusserlichkeiten wie Akkugrösse oder Gehäuseform hinausgehen. Deshalb wollen wir zuerst auf die Unterschiede zwischen den beiden Modellen eingehen.

Unterschiede Galaxy S7 / Galaxy S7 edge

Display

Samsung verwendet für das S7 und das S7 edge dieselbe Displaytechnologie, trotzdem wirken bei unseren beiden Testgeräten die Displays nicht gleich, vor allem was Farben und Spiegelungen bzw. Reflexionen betrifft: Gestochen scharf sind beide, das S7 hat jedoch einen etwas wärmeren Farbton als das Display des S7 edge. Im direkten Sonnenlicht, also der härtesten Herausforderung für ein Smartphone-Display, werden jedoch die grössten Unterschiede sichtbar: Das Display des S7 ist unter diesen Bedingungen besser lesbar, obwohl beide Geräte auf die jeweils maximale Helligkeit eingestellt waren. Beim S7 edge machen sich störende Reflexionen bemerkbar, die schlussendlich dafür sorgen, dass man dargestellte Inhalte weniger gut erkennen kann.

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Akkulaufzeit / Ladetechnik

Die Akkus im S7 und im S7 edge sind nicht gleich gross. Im S7 steckt ein 3000 mAh und im S7 edge eine 3600 mAh starke Energiezelle. Das lässt sich unter anderem damit erklären, dass das Gehäuse des S7 edge grösser ist. Bei unseren beiden Testgeräten haben wir festgestellt, dass der Akku nicht gleich schnell abbaut bei den beiden Modellen. Obwohl das S7 den schwächeren Akku hat, hält es länger durch als das S7 edge. Der grössere Akku vermag den höheren Stromverbrauch durch das grössere Display bei S7 edge nicht zu kompensieren.

Geladen werden kann der Akku kabellos (Qi Standard), Samsung bietet dazu entsprechende Ladestation als Zubehör an. Die Schnelllade-Technik erweist sich im Alltag als sehr praktisch, innert rund zwei Stunden ist der Akku komplett geladen. Um vom schnellen Laden zu profitieren, muss man das mitgelieferte Netzteil und Kabel verwenden, das Anschliessen an der USB-Schnittstelle am PC reicht nicht aus.

Wie schnell der Akku abbaut, hängt natürlich von der individuellen Nutzung ab. Nach unserer Erfahrung – also mit Surfen und Musik streamen – baut der Akku um rund 20% ab über den Verlauf von zwei Stunden ab. Das ist einfach unsere Beobachtung, wenn man mit dem Gerät ausser Haus geht und nach zwei Stunden wieder nach Hause kommt.

Handling

Die beiden unterschiedlichen Gehäuse-Designs vom S7 und S7 edge haben einen grösseren Einfluss auf das Handling im Alltag als man auf den ersten Blick meint. Beim Fotografieren haben wir es sehr deutlich gemerkt, hier ist der gewölbte Displayrand des S7 edge nicht sehr praktisch: Wenn man darauf achten will, dass ein bestimmtes Objekt gerade noch mit auf dem Bild drauf ist, sieht man das je nach Lichteinfall in den Edge-Rand nicht gerade sehr deutlich.

Aber auch sonst ist der Benutzungskomfort ist nicht derselbe: es ist etwas unangenehm, einen Text zu lesen, der bis an den Rand hinausgeht. Im schlimmsten Fall zoom man den Text nicht in der vollen Grösse auf und lässt einen Rand links und rechts, was aber wieder die Frage aufwirft, wozu man denn ein Gerät mit einem grösseren Display hat.

Generell wirkt das S7 edge viel „nervöser“ als sein flacher Bruder: Wenn man das Gerät in der Hand hält, hat man auf dem gewölbten Rand schnell unbeabsichtigt eine Funktion ausgelöst, die man eigentlich gar nicht wollte. Das kann auf Dauer sehr störend sein, gerade wenn man schnell die Kamera-App öffnen möchte und dann das Smartphone ganz etwas anderes macht. Das liegt vor allem daran, dass man mit dem Handballen und den Fingerkuppen unweigerlich gegen den gewölbten Displayrand drückt, wie man auf dem Bild hier gut sieht.

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Ganz anders das offizielle Promo-Bild von Samsung:

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Quelle: Samsung

Es suggeriert eine einhändige Bedienung des S7 edge, insbesondere durch die Apps, die man im Seitendisplay anzeigen kann. Weder Handballen noch die Fingerkuppen berühren dabei das seitliche Display. So kann man nach unserer Erfahrung das Gerät aber gar nicht halten.

Zusatzfunktionen Galaxy S7 edge

Der Seitenbildschirm, wie der gewölbte Rand des S7 edge von Samsung offiziell genannt wird, bietet Zugriff auf ein paar Funktionen, die beim S7 nicht zur Verfügung stehen. Diese wurden seit dem letzten Jahr schon mehrfach weiterentwickelt.

Beim S7 edge hat Samsung die Funktionen wieder etwas anders angeordnet, wie Ihr auf dem folgenden Bild sehen könnt. Wir haben hier drei Screenshots zusammenmontiert, um Euch alle Funktionen im Überblick zu zeigen. Die Seiten-Feeds und das Seitenlicht kennt man schon von den Vorgängermodellen. Das Seitenlicht leuchtet bei eingehenden Anrufen und Nachrichten auf, zudem kann man standardisierte SMS-Antworten einrichten. Die Anzeige der Seiten-Feeds wurde ebenfalls verbessert, sie lassen sich mit einem Hin- und Herwischen auf dem Rand viel besser aufrufen als früher.

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Die grösste Neuerung betrifft die so genannten „Paneele“, die man mit einem Wischen am Rand zur Anzeige bringen kann. Paneele können wie auf den beiden Beispielen unten, Apps, Shortcuts zu bestimmten Funktionen oder Feeds wie Wetter oder News sein. Auch die Anzeige mit den so genannten VIP-Kontakten ist wieder integriert.

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Kamera

Die Kamera stellt eine der grössten Neuentwicklungen des Galaxy S7 und S7 edge dar. Sie ist bei beiden Modellen gleich, deshalb gelten auch alle hier folgenden Ausführungen für beide Geräte.

Samsung verspricht schärfere Bilder und eine bessere Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen wie Dämmerung, Dunkelheit oder Innenräumen wo man keinen Blitz einsetzen möchte. Erreicht wird das durch ein paar technische Neuerungen, die wir uns zuerst ansehen wollen, bevor wir dann mit Testbildern auf das eigentliche Fotografieren eingehen.

Der Sensor der Kamera besitzt 12 Mega-Pixel, im Galaxy S6 waren es noch 16 Mega-Pixel. Hat das Galaxy S7 nun also die schlechtere Kamera? Nein, denn die einzelnen Pixel können dadurch grösser sein, was zur Folge, dass sie mehr Licht aufnehmen können. In Verbindung mit der im Vergleich zum S6 grösseren Blendenöffnung hiesst das, dass auch bei wenig Umgebungslicht kürzere Belichtungszeiten möglich sind. Das Resultat sind schärfere Bilder. Aber auch beim Auto-Fokus bringt Samsung eine neue Technik zum Einsatz. Mit der Dual Pixel Technologie, sind alle Pixel auf dem Chip in der Lage, Schärfe zu erkennen. Die bedeutet eine generelle Verbesserung der Fokus-Leistung.

Die Blende, also die Öffnung durch die das Licht von der Linse zum Chip geleitet wird, ist im Vergleich zum Galaxy S6 grösser geworden. Beim S6 wurde der Blendenwert mit f/1.9 angegeben, beim S7 liegt er bei f/1.7. So fällt mehr Licht auf den Sensor, was gerade bei Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen eine bessere Bildqualität bedeutet.

Eine weitere Veränderung gibt es beim Chipformat, bzw. dem Seitenverhältnis. Beim S6 standen für ein für Smartphones übliches Seitenverhältnis von 16:9 die gesamten 16 Megapixel für eine Aufnahme zur Verfügung. Beim S7 verteilen sich die 12 Mega-Pixel auf einen Sensor im 4:3 Format. Macht man trotzdem Fotos im Seitenverhältnis 16:9, werden die Aufnahmen nur noch rund 9.1 Mega-Pixel gross. Für Fotos wie für Video-Aufnahmen ist der Bildstabilisator (optisch und digital) sehr nützlich. Die höchste Auflösung für Videos ist 4K (3840 x 2160 Pixel) bei 60 Frames pro Sekunde.

Am Bedienungskonzept der Kamera-App hat Samsung nichts verändert. Sie lässt sich auch bei gesperrtem Gerät direkt starten, Zugriff auf ältere Fotos oder andere Apps hat man dann natürlich nicht. Zu den neu hinzugekommen Modi zählen unter anderem das Feature „Motion Panorama“. Dieses ermöglicht das Aufnehmen von kurzen Bewegungen auch im Panorama-Modus, wie es man von den normalen Aufnahmen bereits kennt.

Für unseren Kamera-Test haben wir verschiedene Ausflüge bei guten Lichtverhältnissen und Sonnenschein gemacht:

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Die HDR-Funktion leistet bei vielen Motiven gute Dienste. Sie sorgt für eine Ausgleich zwischen hellen und dunkleren Bereichen eines Motivs, so dass es weder zu hell noch zu dunkel belichtete Teile des Bildes gibt.

Auch Nahaufnahmen von Pflanzen und Blüten gelingen mit dem Galaxy S7 auf Anhieb sehr gut:

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Aufnahmen bei wenig Tageslicht, also Dämmerung und Dunkelheit, sollten uns am besten die technische Weiterentwicklung der Galaxy S7-Kamera zeigen. Hier erkennt man gut, dass die Entscheidung weniger Pixel auf dem Chip unterzubringen, durchaus richtig war. Dies führt zu weniger Bildrauschen und damit zu einer besseren Bildqualität. Klar sieht man den Aufnahmen immer noch an, dass die körniger sind, als die bei hellem Sonnenschein.

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Beim Fotografieren in der Dunkelheit hellt die Kamera die Aufnahme etwas zu übertrieben auf, so dass die Bilder viel heller wirken, als dass es zum Zeitpunkt der Aufnahme in Wirklichkeit war. Wenn man stimmungsvolle Bilder haben möchte, muss man daher die Helligkeit vor dem Auslösen mit dem Regler auf dem Display reduzieren, bis sie der Lichtstimmung der Situation entspricht.

Auch diese Aufnahmen in den Messehallen von Basel sind ohne Blitz gemacht, die vorhandene Lichtstimmung wird so sehr schön eingefangen:

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Panorama-Aufnahmen sind ebenfalls sehr einfach zu machen. Mit der vorinstallierten Kamera-App lassen sich diese im Hoch- und im Querformat machen. Wir empfehlen dabei das Smartphone im Hochformat zu halten, da man so für die Bildhöhe mehr Pixel dazugewinnt. Bewegen sollte man das Smartphone nicht zu langsam und nicht zu schnell, mit etwas ausprobieren findet man schnell heraus, wie man die besten Resultate erzielt. Gerade Linien, wie hier im Vordergrund das Geländer, sind für die Kamerasoftware aber immer noch sehr schwierig, ganz sauber und ohne Verzerrungen hinzukriegen.

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So wie es aussieht, sind wir im Moment nicht die einzigen, die beim Importieren der Panorama-Bilder in ein Programm zur Bilderverwaltung Probleme haben. Wie üblich, wollten wir die Testaufnahmen in Adobe Lightroom importieren, die Bilder öffnen und bearbeiten ergab jedoch nur eine Fehlermeldung. Auch bei anderen Programmen scheint das aktuell so zu sein. Durch das Öffnen und neu Abspeichern in einem Bildbearbeitungs-Programm kann man das Problem umgehen. Wir empfehlen dafür Adobe Photoshop zu verwenden und die Bilder nicht als .jpg sondern als .psd abzuspeichern, damit keine Bildinformationen verloren gehen.

Bis jetzt haben wir uns auf den Auto-Modus beim Fotografieren beschränkt. Wenn man in den Pro-Modus wechselt, stehen einem viel mehr Funktionen für manuelle Einstellungen zur Verfügung. Um den Modus zu wechseln, muss man in der Kamera-App unten rechts auf „Modus“ klicken. Kann steht diese Auswahl zur Verfügung. Hier hat man auch Zugriff auf spezielle Videofunktionen wie Zeitlupenaufnahmen.

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Beim Fotografieren sieht der Screen so aus. Mit dem Zahnrad unten links kommt man in ein weiteres Einstellunsmenü.

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Hier man die Option „als RAW-Datei“ speichern auswählen. Die Kamera speichert dann neben dem normalen .jpg-Format jedes Bild auch als unkomprimierte RAW-Datei ab. Damit kann man für spätere Bildbearbeitung am Desktop-Rechner das bessere Ausgangsmaterial.

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Praktische Neuerungen

Zum Schluss wollen wir noch auf drei kleine Neuerungen eingehen, die sich bei uns im Alltag sehr bewährt haben.

Always On

Mit der neuen „Always On“-Funktion kann man auf dem Display stets Datum und die Uhrzeit, ausgewählte Benachrichtigungen von System-Apps, den Akkustand und wahlweise auch den Kalender auf dem Screen anzeigen.

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Quelle: Samsung

So muss man nicht extra das Gerät entsperren und aktivieren, nur um zu schauen, wie spät es ist. Dank der AMOLED-Technologie müssen dabei auch nur die Pixel beleuchtet werden, die tatsächlich verwendet werden.

Game Tools

Gerade beim Gamen ist es nervig, wenn neue eintreffende Benachrichtigungen angezeigt werden oder man wegen einer falschen Berührung den Task-Manager mit allen offenen Apps anzeigt. Die Game-Tools bieten eine Schaltfläche in jedem Spiel, das man startet, um Einstellungen wie etwa das Deaktivierten von nicht benötigten Buttons oder Benachrichtigungen vorzunehmen. Wie Ihr auf dem Screenshot sehen könnt, kann man sie jederzeit vom linken oder rechten Rand mit einem Button hervorholen.

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Zudem kann man einen Screenshot oder ein Video vom Spiel machen.

Smart Manager

Der Smart Manager gibt einen Überblick über alle relevanten Daten zum Akku, Speicher, Arbeitsspeicher sowie der Gerätesicherheit. Ihn findet man in den Einstellungen, und man kann ihn als Widget auf den Home-Screen legen, um immer die wichtigsten Anzeigen im Blick zu haben.

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Die Anzeige zum Arbeitsspeicher gibt Auskunft über die aktuelle totale Auslastung sowie die Beanspruchung durch jede einzelne offene App. Zudem kann man jede App auch schliessen. Bei der Speicherverwaltung sieht die Anzeige sehr ähnlich aus. Gerade beim internen Speicher bietet sich mit dem Smart Manager die Möglichkeit, die 32 GB so gut wie möglich zu nutzen: Viele Apps legen Auslagerungsdateien und temporäre Daten an, welche nicht dauerhaft gespeichert bleiben müssen. Mit der Funktion „unnötige Daten löschen“ kann man den Speicher bereinigen und wieder mehr Platz freigeben.

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Modelle

Das Samsung Galaxy S7 mit 32 GB Speicher ist in der Schweiz in drei Farben erhältlich: Black Onyx, Gold Platinum und White Pearl.

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In den selben drei Farben ist auch das Samsung Galaxy S7 edge im Verkauf.

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Fazit

Mit dem Galaxy S7 und dem S7 edge stellt Samsung uns als Reviewer vor eine schwere Aufgabe: Wirkliche Kritik haben wir nicht vorzubringen, die S7-Generation besteht aus zwei erstklassigen Smartphones. Wie sich Samsung da noch steigern will, wird keine einfache Aufgabe.

Bei Dingen wie der Haptik, die wir in der Vergangenheit kritisiert hatten, hat Samsung dieses Mal alles richtig gemacht. Auch auf andere Kritikpunkte der Anwender ist Samsung eingegangen: Als Speichererweiterung steht wieder ein microSD-Slot zur Verfügung, was für wirkliche Datenmengen wie 4K-Video sicher praktisch ist. Beim Kritikpunkt des fehlenden Wechselakkus ist Samsung jedoch bei seinem Konzept geblieben. Das ist aber aus unserer Sicht auch wirklich kein Nachteil mehr, weil man dank der Schnelllade-Funktion den wirklich rasch wieder mit Stromreserven versorgen kann. Auch das Fehlen eines USB-C-Anschlusses, Samsung setzt hier weiherhin auf den bewährten microUSB-Stecker, kann man angesichts der vielen negativen Berichte über USB-C-Zubehör wie Kabel von Drittherstellern kaum als Mangel auslegen.

Ob man sich für das S7 oder S7 edge entscheidet, ist schlussendlich Geschmackssache. Uns gefällt das S7 klar besser. Vom Design her vermag das S7 edge klar zu gefallen, aber es ist im Alltag nicht wirklich praktisch. Weil man unweigerlich beim Halten das Seitendisplay berührt und damit Funktionen auslöst, die man eigentlich gar nicht möchte, wirkt das Gerät sehr „nervös“. Die Aufgabe der Ingenieure wird es sein, die Software so weit zu bringen, dass sie besser zwischen gewollten und nicht gewollten Inputs unterscheiden kann. Zudem sind die Zusatzfunktionen des Seitendisplay zwar ganz nett, bieten aus unserer Sicht aber nicht genügend Mehrwert.

Für beide Geräte-Varianten würden wir uns eine verbesserte Update-Politik wünschen, so dass Security-Patches und Bigfixes schneller aufs Gerät kommen. Dies ist aber – ausser bei der Nexus-Reihe – ein Problem aller Android-Geräte.

Zum Herunterladen

Die unbearbeiteten Original-Bilder könnt Ihr hier als .zip-Datei herunterladen (ca. 155 MB gross).
Die Bilder sind nur zur privaten Verwendung bestimmt und dürfen nicht weiterverbreitet oder veröffentlicht werden.

Inhaltsverzeichnis über alle Beiträge

Samsung Galaxy S7 / S7 edge: Eine runde Sache (Teil 1)
Samsung Galaxy S7 / S7 edge: Benutzungserlebnis und Fazit (Teil 2)


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