Quantum Break spielt mit der Zeit – und das auf mehreren Ebenen. Wir haben das Spiel auf der Xbox One unterdessen einmal bis zum Ende durchgespielt. Es bietet gute Unterhaltung und es macht Spass die Story zu erleben. Keine Angst – wir haben ausser im Fazit keine Spoiler im Text, Ihr könnt als in Ruhe weiterlesen, wenn Ihr noch nicht so weit seid.

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Quelle: Shutterstock

Story ist eh das wichtigste Stichwort bei Quantum Break. Die Jungs vom Entwicklerstudio Remedy, bekannt von Titeln wie Alan Wake und Max Payne, haben für ihr neustes Werk ein komplexes Setting entworfen, das definitiv Lust auf mehr macht.

Im Zentrum der Handlung stehen ein Zeitreise-Experiment und die beiden Freunde Jack Joyce und Paul Serene. Mit dem Experiment wird die Grundlage für die Story des Spiels gelegt: es hat katastrophale Auswirkungen auf den Lauf der Zeit, sie droht auseinanderzubrechen, was das Ende der Welt bedeuten würde. Mit dem Hauptcharakter Jack macht man sich als Spieler daran, dies zu verhindern. Im Laufe der Story lernt man Leute kennen, die ihn dabei unterstützen. Zudem hat das Experiment Jack und auch Paul die Fähigkeit gegeben, Zeit und Objekte zu manipulieren.

Der Reiz von Quantum Break

Schon der erste Trailer, der beinahe drei Jahre vor der Veröffentlich des Spiels an der Spielemesse E3 bei der Ankündigung der Xbox One gezeigt wurde, hatte es in sich.

Da steckt vieles schon drin, auch die real gefilmten Szenen mit Schauspielern. Wenn man sich auf Youtube die Trailer der vergangenen Jahre nochmals ansieht, merkt man, dass für das fertige Spiel vieles noch mehrmals überabeitet wurde. Auch die Gesichter der Personen haben sich zum Teil noch stark verändert.

Story Setting

Für das Setting von Quantum Break hat man sich bei Remedy aus dem breiten Spektrum der Pop-Kultur bedient: Das liegt nicht nur am Einstieg in die Story, der wie eine Mischung aus bekannten Sci-Fi- und Mystery-Serien wirkt. Fans der Serie „Fringe“ werden an der Story sicher ihre Freude haben. Wobei der Anfang des Games könnte genauso gut der Einstieg in eine Episode „Outer Limits“ sein. Im Verlaufe des Spiels fühlt man sich auch an die Episode „We’ll Always Have Paris“ aus „Star Trek: The Next Generation“ erinnert. Diese Liste liesse sich problemlos fortsetzen. Auch das Motiv eines übermächtigen Konzerns, der wie ein Staat im Staat auftritt und etwas mit allen Mitteln vertuschen möchte, ist aus vielen Zusammenhängen bekannt.

Wo immer es um das Reisen in der Zeit geht, wird man als Zuschauer schnell mit paradoxen Logiklücken konfrontiert. Dies konnten weder die Macher von „Terminator“ noch von „Back to the Future“ wirklich umschiffen – auch die Entwickler von Remedy haben da kein Patentrezept gefunden.

Schauspieler und Stimmen

Aber diese Referenzen zur Pop-Kultur tun dem Spass mit Quantum Break keinen Abbruch. Auch der Cast an bekannten Schauspielern leistet seinen Beitrag dazu. Lance Reddick kennen wir aus „Fringe“ und „Lost“. Dominic Monaghan, der hier den Bruder von Jack Joyce spielt, ist ebenfalls in „Lost“ dabei gewesen, wobei am bekanntesten dürfte aus er als Hobbit aus der „Lord of the Rings“-Trilogie sein. Mit Aidan Gillen ist auch ein Schauspieler aus „Game of Thrones“ mit von der Partie. In Quantum Break ist er vom Bordellbesitzer zum Konzernchef Paul Serene von „Monarch Solutions“ aufgestiegen.

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Aidan Gillen als Paul Serene. Quelle: Microsoft

Aber auch die Macher nehmen ihre zahlreichen Anleihen aus der Pop-Kultur nicht allzu ernst: „Sind wir hier bei den X Men?“ ruft doch einer der Nebencharaktere tatsächlich, als er sieht, wie Jack Joyce seine Fähigkeiten zur Zeitmanipulation einsetzt. Das ist natürlich doppelt lustig. Erstens würde Jack mit seinen (zwar nicht angeborenen) Kräften gut ins Team von Charles Xavier passen und zudem gehört Schauspieler Shawn Ashmore als „Iceman“ seit dem ersten Kinofilm aus dem Jahre 2000 zum Cast der X Men-Filme. Bei Quantum Break leiht er Jack Joyce seine Stimme, Gesicht und Körper. Und auch der bereits erwähnte Dominic Monaghan ist im X Men-Universum ein alter Bekannter. Bei X-Men Origins: Wolverine war er ebenfalls mit von der Partie.

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Shawn Ashmore als Jack Joyce. Quelle: Microsoft

Neben den visuellen Eindrücken spielen auch die Stimmen der Charaktere spielen für uns eine grosse Rolle. Wir haben Quantum Break zuerst in Deutsch angefangen zu spielen. Dabei hat uns aber recht schnell gestört, dass Darsteller wie Shawn Ashmore, Lance Reddick oder Aidan Gillen nicht ihre üblichen Synchronstimmen bekommen haben. Die Stimmen sind auch nicht besonders gut gewählt und passen nicht wirklich zu den Schauspielern. Ashmore hat zum Beispiel die deutsche Stimme von Matt Murdock aus der Netflix-Serie „Daredevil“.

Wir haben deshalb auf Englisch weitergespielt bis zum Schluss, der Wortschatz und die Dialoge wirken im Original härter als in der deutschen Version. Das Englisch ist vom Wortschatz her relativ einfach und gut verständlich und ohne besondere Akzente gesprochen. Die Untertitel sind eine zusätzliche Hilfe – wer einigermassen Englisch versteht, sollte sich auf jeden Fall überlegen, von Anfang an in der Original-Sprache zu spielen.

Mischung aus gerendert und real

Das ganze Spiel ist in fünf Akte unterteilt, die wiederum in verschiedene Parts gegliedert sind. Am Ende von jedem Akt muss man eine Entscheidung treffen, die Auswirkungen auf die darauffolgende Handlung hat. Dabei gibt es kein richtig oder falsch und es sind zum Teil auch echte Knacknüsse die einem die Macher von Remedy da auftischen. Wir konnten uns manchmal kaum entscheiden – dann muss man sich halt auf gut Glück was auswählen und damit Leben.

Anschliessend folgt dann ein jeweils der Teil, der vielerorts als TV-Serie bezeichnet wird. Diese ist jedoch irreführend, weil die mit realen Schauspielern gefilmten Sequenzen nur innerhalb des Spiels funktionieren. Sie sind ein integraler Bestandteil des gesamten Quantum Break-Erlebnisses. Je nach getroffener Entscheidung gibt es Unterschiede in den Szenen, insgesamt soll es laut Entwicklern rund 40 unterschiedliche Varianten der Szenen geben. Streng genommen stellen die vier Episoden einen Stilbruch dar, aber sie geben der gesamten Geschichte mehr Tiefe und sind eine gute Abwechslung. Sie sind auch vom Look und den Kulissen her recht gut gemacht, und fügen sich somit gut in den Rest des Spiels ein.

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Szene mit Lance Reddick und Aidan Gillen. Quelle: Microsoft

Die für die Episoden erschaffene Welt wirkt sehr real – kein Wunder, es tauchen auch einige vertraute Gegenstände darin auf. Ohne grosse Mühe entdeckt man zahlreiche Microsoft Surface-Geräte und Lumia-Smartphones. Viele Computer arbeiten (natürlich) mit Windows 10. Und in der fiktiven Stadt Riverside, dem Ort der Handlung, scheint die Automarke Nissan einen extrem hohen Marktanteil zu haben. An manchen Stellen taucht wie beiläufig der Name Alan Wake auf. Bei Windows Central hat man dem Thema Product Placement einen ganzen Artikel mit zahlreichen Screenshots gewidmet. Hier ruft doch tatsächlich Lance Reddick alias Martin Hatch an:

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Quelle: windowscentral.com

In den Episoden wird auch deutlich, dass Quantum Break mehr ist, als nur das, was wir mit Jack Jocye erleben. Während er der Charakter ist, mit dem wir uns durch die Level zocken, liegt der Fokus der Serien-Episoden auf anderen Figuren, die ihre eigenen kleinen Geschichten haben, die aber Teile der grossen Haupthandlung sind.

Gameplay: Time is Power

Quantum Break ist ein Third-Person Shooter. Als Spieler springt man gleich zu Anfang ins kalte Wasser. Es geht morgens früh um vier Uhr an der Universität von Riverside los, und man hat keine Ahnung was eigentlich abgeht. Die Story gibt einem auch keine Zeit sich einzufinden oder zu orientiert. Man sammelt Hintergrundinformationen zur Welt von Quantum Break, den Figuren und Orten ein, während dem man sich durch die Handlung spielt. Dazu dienen E-Mails, die man auf Computern lesen kann an denen man vorbeiläuft, und Karten an den Wänden. Quantum Break ist eine grossangelegte Story mit einem Handlungspfad, durch den man durch muss, es gibt keine zusätzlichen Missionen und auch keinen Mehrspielermodus.

Zeit ist das dominierende Thema in Quantum Break: Durch das Experiment von Paul Serene wird der normale Lauf der Zeit gestört, es kommt zum so genannten „Zeit-Stottern“. Viele Personen erscheinen deshalb im Spiel als eingefroren. Auf Jack trifft dies jedoch nicht zu. Sozusagen als Nebenwirkung des Experiments hat er verschiedene Fähigkeiten erhalten, die es ihm erlauben die Zeit und einzelne Objekte gezielt zu manipulieren. Diese kann man nutzen um sich zu verteidigen oder Hindernisse zu überwinden.

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Jack Joyce in Action. Quelle: Microsoft

Im Laufe des Spiels kann man die Fähigkeiten von Jack verbessern, was auch bitter nötig ist, denn die Gegner werden von Akt zu Akt stärker und anspruchsvoller. Zudem hat Jack auch ein Arsenal an Schusswaffen zur Verfügung, es sind jedoch meist seine Kräfte die es ihm erlauben, eine brenzlige Situation zu überstehen. Auch kommt man immer wieder in Situationen, wo man auch das richtige Timing finden muss, um Gegner oder ein Hindernis zu überwinden.

Nicht ohne Grund hiess einer der Trailer zu Quantum Break „Time is Power“:

Zeit ist unsichtbar – umso mehr mussten sich die Designer und Grafiker etwas einfallen lassen, um den gestörten Lauf der Zeit sichtbar zu machen. Im Spiel nutzen sie dazu einen Effekt, der an einen zerborstenen Spiegel erinnert. Im Laufe von Quantum Break werden die Auswirkungen des „Zeit-Stotterns“ immer heftiger: Objekte krachen ineinander, was katastrophale Folgen hat. Dadurch ändert sich die Szenerie in der wir uns bewegen ständig. Dies hält das Spiel bis zum Schluss auch visuell interessant und abwechslungsreich.

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Zeit-Stottern rund um Jack. Quelle: Microsoft

Die Darstellung der Zeitanomalien und Verzerrungen der Objekte gehören zum anspruchsvollsten was die Xbox One bei Quantum Break darstellen muss. Bis auf seltene Ruckeler oder dem verspäteten Laden von Texturen gelingt dies der Konsole auch gut. Das Spiel läuft allerdings nur mit 720p mit einem Upscaling auf 1920×1080. Da sich die Bilder meist in Bewegung befinden, fällt einem dies nicht wirklich auf. Wir haben im ersten Teil des ersten Akts und während den Party-Sequenzen im dritten Akt ein paar Frame Drops bemerkt, d.h. die Darstellung war rucklig und nicht mehr flüssig. Immerhin war dies nicht während einer Kampfszene, da könnten solche Aussetzer schnell tödlich sein.

PC-Edition

Quantum Break ist ein Titel für die Xbox One und ist daneben auch für PC mit Windows 10 verfügbar. Der Entscheid auch eine PC-Version des Spiels herauszubringen, wurde relativ spät im gesamten Entwicklungsprozess getroffen, und das merkt man dem Spiel auch an. Die PC-Version von Quantum Break krankt an einigen Performance- und Grafikproblemen. Remedy hat auch bereits dazu eine Stellungnahme veröffentlicht. Einige Probleme haben mit der Engine von Quantum Break zu tun, andere müssen mit einem Patch von Windows 10 behoben werden.

Nachdem wir bereits auf der Xbox One ein paar Stunden gespielt hatten, bekamen wir auch die Gelegenheit, die PC-Edition zu testen. Unsere Hardware ist auch ziemlich potent, aber es dauerte nicht lange bis es Probleme wie Ghosting und sogar Abstürze gab. Auch das Graining ist ziemlich störend. Enttäuschend ist sicher auch, das Quantum Break auf dem PC keine SLI-Unterstützung besitzt. Die Hardware-Mindestanforderungen liegen ein vielfaches oberhalb von dem, was an Leistung in der Xbox One steckt.

Da wir nicht eingefleischte Game-Reviewer sind, verlinkten wir hier auf den englischsprachigen Artikel von eurogamer.net: „What went wrong with Quantum Break on PC?“ Er beschreibt sehr detailliert mit Videobeispielen die Probleme von Quantum Break unter Windows 10.

Das alles ist natürlich in mehrfacher Hinsicht ärgerlich und für Studio und Publisher auch peinlich, denn von ernsthaftem Qualitätsmanagement kann man hierbei nicht sprechen. Erstens ist es schlechter Start für ein neues Franchise, wie sehr der Name „Quantum Break“ hier in der Szene beschädigt wird, ist aber nur schwer abzuschätzen. Und Quantum Break hätte ein Vorzeigetitel für Windows 10 und DirectX 12 sein sollen. Kommt hinzu, dass es nicht das erste PC-Spiel ist, welches Probleme mit Performance und Grafik hat. Das viele PC-Spieler sauer sind, ist auch verständlich. Wozu kauft man sich eine teure Grafikkarte und einen 4K-Monitor, wenn dann die Spiele schlecht programmiert sind oder nur von 720p aufskaliert wird?

Wer sowohl auf der Konsole wie auch am PC spielen will, muss auch beide Versionen erwerben. Die Spielstände werden dann zwischen beiden Plattformen synchron gehalten, so dass man ohne Umstände von der Konsole zum PC und wieder zurück wechseln kann. Bei uns im Test hat der Abgleich auch reibungslos funktioniert. Die Videos zwischen den Akten können nur gestreamt und nicht lokal gespeichert werden, die Auflösung geht hoch bis 4K.

Im Handel

Für die Xbox One kann Quantum Break im Store als Download oder im Handel kaufen. Als Zugabe erhält man das Remedy-Spiel Alan Wake (inkl. den Add-Ons The Signal und The Writer) dazu, welches bisher nur auf der Xbox 360 spielbar war. Es gibt auch eine weisse Special-Edition Xbox One mit weissem Controller und den beiden Spielen:

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Quelle: Microsoft

Die PC-Edition kann man nur im Windows Store herunterladen, was auch vielerorts kritisiert wurde.

Fazit

Spoiler Alert! Wer Quantum Break selber noch nicht zu Ende gespielt hat und sich die Spannung erhalten möchte, sollte hier aufhören weiterzulesen.

Auf der Xbox One sorgt Quantum Break für einige Stunden Spielspass. Innovationen oder „noch nie Dagewesenes“ darf man allerdings nicht erwarten. Insgesamt ist die Mischung aus Real- und Gameszenen gut gelungen und fügt sich am Schluss zu einem grossen Ganzen zusammen. Aber irgendwie sitzt man am Schluss auch vor der Konsole und fragt sich „war das schon alles?“ Im Vergleich zu dem grossangelegten Setting, welches im Laufe des Spiel aufgedeckt wird, wirken dann die effektive Spielzeit und auch die Story etwas dünn. Man hat den Eindruck, man habe nur einen kleinen Ausschnitt von etwas viel grösserem gesehen und das lässt einen schon etwas unbefriedigt zurück. Wenn man den ganzen Werbe-Hype und die aufwendigen Trailer bedenkt, haben wir von Quantum Break schon mehr erwartet. Das Ende lässt einen mit einem wahren WTF-Moment sitzen, der geradezu nach einer Fortsetzung schreit, weil auch vieles in alter „LOST“-Manier nicht richtig beantwortet und geklärt wurde.

Vielleicht haben wir aber auch den einen oder anderen Hinweis verpasst: Die Macher von Quantum Break haben ihr Universum mit viel Sinn fürs Detail gestaltet, nur ist die Vermittlung aller Hintergründe und Zusatzinformationen ist nicht so gut gelungen: Die Texte der E-Mails sind einfach zu lang, als dass man sie alle auf dem Fernseher durchlesen mag. Die angezeigten Karten, die Jack findet, sind einfach zu klein dargestellt, als dass man ihnen Infos entnehmen könnte.

Die Steuerung wirkt beim Spielen manchmal etwas hakelig. Bei der Waffenauswahl für Jack– die nebenbei bemerkt sehr dürftig ist – fehlt die klare Balance, also ein deutlicher Unterschied mit welcher Waffe man welchen Schaden anrichten kann. Die langen Ladezyklen können zudem schon recht nervig sein, hier merkt man halt auch, dass die Xbox One mit ihrer eingebauten HDD leistungsmässig ans Limit kommt. Jack selber bewegt sich im Spiel oft sehr steif und die gesprochenen Dialoge wirken oft sehr fad, auch im englischen Original. Es ist schon schade, dass es die Schauspieler nicht geschafft haben, ihre Sprache an die effektive Situation im Spiel anzupassen und mehr Emotionen einzubringen.

Die Umsetzung der zahlreichen Zeit-Effekte und der Auswirkungen auf den normalen Ablauf der Zeit sowie verschiedene Lichtstimmungen sind aber auf jeden Fall gut gelungen. Ohne hier jetzt zu technisch zu werden, muss man allerdings schon sagen, dass eine Auflösung von 720p nicht gerade sehr zeitgemäss erscheint. Die Xbox One ist vor knapp drei Jahren zusammen mit Quantum Break angekündigt worden. Das Spiel hätte eigentlich schon 2014 kommen sollen, aber es kam mehrfach zu Verzögerungen. Etwas überspitzt gesagt, ist die Konsole heute technisch schon total überholt.

Die Videos der vier Episoden können beim Spielen auf der Xbox One heruntergeladen oder gestreamt werden. Will man sie lokal speichern, muss man auf der Festplatte der Xbox locker mal rund 75 GB Platz frei haben. Diese kommen wohlverstanden zu den rund 44 GB hinzu, welche Quantum Break selber belegt.

Dass Quantum Break auf dem PC so eine schlechte Figur abgibt, ist ärgerlich und peinlich. Wobei der Ansatz von Microsoft, ein Spiel für Xbox One und den PC herauszubringen, an sich schon begrüssenswert ist. Allerdings müsste die PC-Version dann auch ohne technische Macken umgesetzt sein. Bei der Preisgestaltung wäre wünschenswert, wenn man zusätzlich zum Einzel-Kauf auch ein vergünstigtes Xbox+PC-Bundle erwerben könnte. Denn wer bezahlt schon gerne zweimal den vollen Preis für dasselbe Spiel?

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Quelle: Microsoft

Um es auf den Punkt zu bringen: Bei aller Kritik, Quantum Break bietet solide Unterhaltung, etwas „mehr Fleisch am Knochen“ wär aber schön gewesen.


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