Was bedeuten WQHD, Pivot und Tearing? In diesem Beitrag wollen wir ein paar grundlegenden Begriffen rund ums Thema PC-Monitor auf den Grund gehen. Gefühlt ist es noch gar nicht so lange her, da sahen Computermonitore noch so aus:

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Quelle: Shutterstock

Die heute üblichen Flachbildschirme mit LCD-Display begannen ihren Siegeszug zuerst in Notebooks und setzten sich um die Jahrtausendwende auch auf den Schreibtischen durch. Grösse, Bildqualität und Auflösung haben sich mit der technologischen Entwicklung seit den Anfängen weiter verändert. Doch so richtig Bewegung ist in die Entwicklung der Monitor-Technologie erst vor ein paar Jahren gekommen: Grössere Auflösungen, andere Bildschirmformate und höhere Hertzzahlen.

Dabei begegnen uns Displays heute auf Schritt und Tritt. In den Händen haben wir ein Smartphone oder Tablet, im Wohnzimmer steht ein Fernseher. Aber auch in Geschäften oder im öffentlichen Raum sind Displays an immer Orten zu sehen. Ein Monitor oberhalb der Fastfood-Theke muss dabei anderen Kriterien genügen als die Haltestellenzeige im Tram.

Wir haben in letzter Zeit verschiedene Monitore bei uns zum Test gehabt und wollen jetzt anfangen über diese zu berichten. Wir haben deshalb hier ein paar Überlegungen zu wichtigen Themen und Begriffen zusammengestellt. Dabei geht es auch um gängige Abkürzungen wie WQHD oder SUHD, die in Beschreibungen und technischen Spezifikationen verwendet werden und um Fachbegriffe wie Ghosting oder Blending. – Wir werden bei Bedarf weitere Begriffe hinzufügen oder bestehende Erklärungen verbessern.

In diesem Beitrag wollen wir uns auf Computer-Monitore mit einem LCD-Display beschränken. Natürlich gilt vieles von den folgenden Erklärungen auch für Displays von Notebooks oder All-in-one Computer.

Einsatzgebiete und Anforderungen

Mit einem PC kann sehr viele verschiedene Dinge tun – aus Monitorsicht macht es Sinn, im weitesten Sinn drei Anwendungsbereiche zu unterscheiden, die unterschiedliche Anforderungen an den Monitor stellen.

  • Gaming
  • Grafische Arbeiten
  • Office

Für Gamer ist das allerwichtigste Kriterium bei einem Monitor die Reaktionszeit – etwas übertrieben gesagt, man ist tot, bevor man sieht, dass der Gegner geschossen hat. Die Reaktionszeit liegt zwar im Millisekunden-Bereich, trotzdem ist sie für Gamer wichtig. Ebenfalls eine Rolle spielt die so genannte Latenz. Die Unterschiede zwischen Reaktions- und Latenzzeit werden wir weiter unten im Beitrag erklären.

Farbechtheit ist für grafische Arbeiten im weitesten Sinne das relevanteste Qualitätsmerkmal: Bei Tätigkeiten wie Bildbearbeitung, Video-Postproduction oder Drucksachen-Erstellung braucht man eine verlässliche Darstellung der Farben auf dem Bildschirm.

Wer Office-Arbeiten am PC verrichtet, ist streng genommen weder auf eine besonders hohe Reaktionszeit noch auf Farbechtheit angewiesen. Trotzdem gibt es auch für diese Anwendergruppe – und für alle andern Arbeiten am PC – gewisse Qualitätsanforderungen, die nicht unterschritten werden sollten.

Grösse und Formate

PC-Monitore gibt es in den unterschiedlichen Grössen, die üblicherweise in Zoll angegeben wird. Gemessen wird dabei die Bildschirmdiagonale.

Beim Verhältnis von Display-Breite zu -Höhe -also dem Format oder Seitenverhältnis – war früher ein Verhältnis von 4:3 der Standard. Dieser wurde von den Röhrenmonitoren für die ersten Flachbildschirme übernommen. Heute ist ein Verhältnis von 16:9 zum Standard geworden. Dazu gibt es Monitore in Spezialformate wie beispielsweise 21:9.

Auflösung

Pixel

Die Auflösung eines Monitors in der Anzahl Pixel angegeben, im Verhältnis von Breite zu Höhe. Wenn man ganz dicht ans Display rangeht, kann man die einzelnen Bildpunkte erkennen:

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Um die Auflösung eines Displays anzugeben, sind verschiedene Abkürzungen geläufig, wir haben hier die drei wichtigsten aufgeführt:

  • HD (High Definition): 1920 x 1080 / 16:9
  • WQHD (Wide QHD): 2560 x 1440 / 16∶9
  • UHD (Ultra HighDefinition / Ultra HD / 4K): 3840 × 2160 / 16:9
  • UWQHD (Ultra-Wide QHD): 3440 x 1440 / 21:9

ppi

Die Abkürzung „ppi“ steht für „pixels per inch“, also die Anzahl Pixel, die auf der Länge von einem inch (2.54 cm) verbaut sind. Die Displays von Top-Smartphones haben je nach Grösse zwischen 300 und 600 ppi, ein PC-Bildschirm liegt weit darunter. Für Displays mit hoher Pixeldichte verwendet Apple quer durch die ganze Produktpalette die Bezeichnung „Retina“. Diese ist jedoch nicht mit exakten technischen Spezifikationen definiert.

Vergrösserung

Grösse und Auflösung eines Monitors müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es sein, dass alle auf dem Bildschirm dargestellten Inhalte zu klein wirken. Um aber trotzdem mit dem Bildschirm arbeiten zu können ohne zu ermüden, muss die gesamte Darstellung vergrössert werden. Dadurch stehen für die Darstellung eines Objekts auf dem Display, beispielsweise eines Programmicons, viel mehr Pixel, also einzelne Bildpunkte, zur Verfügung. Damit wirkt alles präziser und schärfer, Rundungen und Kanten können sauberer dargestellt werden. Dieser „Trick“ wird zum Beispiel bei Smartphones angewendet, um eine sehr scharfe Darstellung auf dem Display zu erreichen. Was bei Smartphones und Tablets sehr gut funktioniert, kann bei grösseren Bildschirmen ein paar Stolperfallen beinhalten: Nicht jedes Betriebssystem und jede einzelne Anwendungen können mit einer Vergrösserung der Darstellung gleich gut umgehen, wie wir bereits in unseren Artikel über das MacBook Pro Retina und das Surface 3 Pro beschrieben haben.

Interpolation

Wenn ein Bild vergrössert dargestellt werden soll, muss der Monitor die Interpolation anwenden: es werden neue Bildpunkte berechnet, auf Basis der Werte von benachbarten Punkten. Man unterscheidet zwischen interpolierten und native Auflösungen. Die native Auflösung ist die vom Hersteller empfohlene und kommt ohne Vergrösserung aus.

Display-Typen

Es gibt verschiedene Typen von Displays, bei den Computer-Monitoren sind TN-Panel und IPS-Panel die beiden am weitesten verbreiteten Technologien. OLED und AMOLED sind zwei weitere Display-Technologien, von denen man häufig hört. Diese werden aktuell vor allem bei Smartphones und Tablets eingesetzt.

Bleiben wir zuerst bei den beiden erstgenannten Techniken: TN (Twisted Nematic) und IPS (In-Plane-Switching) sind beides LCD-Displays, im Deutschen wird dafür der Begriff Flüssigkristallanzeige verwendet. In Bauart und Funktionsweise unterscheiden sie sich darin, wie die einzelnen Kristalle zur Display-Oberfläche ausgerichtet sind. Dies hat auf ihre Eigenschaften als Monitor erhebliche Auswirkungen.

Zwei wichtige Unterscheidungskriterien sind die Reaktionszeit und der Betrachtungswinkel bzw. die Blickwinkelstabilität. Wir erklären zuerst diese beiden Begriffe, bevor wir auf die Unterschiede zwischen den Display-Technologien eingehen.

Betrachtungswinkel

Der Betrachtungswinkel gibt an, wie stark von der Seite man auf das Display schauen kann, ohne dass es zu grossen Farbverfälschungen oder Veränderungen beim Kontrast kommt. Wünschenswert ist hierfür natürlich ein möglichst grosser Winkel.

Reaktionszeit

Der Begriff Reaktionszeit ist nicht ganz richtig, korrekt ist Bildaufbauzeit. Dies ist die Zeit, die ein Monitor benötigt, bei einem Bildwechsel die einzelnen Pixel von einem Helligkeitswert auf den nächsten umzuschalten. In den technischen Spezifikationen wird die Reaktionszeit oft wie folgt angegeben: 2ms (g/g). Gemessen wird die Zeit standardmässig beim Wechsel von grau zu grau (g/g), beim Wechseln von einer Farbe zur nächsten, braucht ein Display jedoch länger.

IPS-Panel

Punkto Blickwinkelstabilität haben die IPS-Panel gegenüber den TN-Paneln einen Vorteil. Allerdings sind ihre Reaktionszeiten deutlich länger, was sich gerade beim Gaming als Nachteil erweisen kann. Zudem ist bei ihnen eine stärkere Hintergrundbeleuchtung als bei den TN-Paneln notwendig, was sich im Stromverbrauch bemerkbar macht. Es gibt verschiedene Untertypen der IPS-Technologie wie beispielsweise S-IPS oder AH-IPS. Allerdings werden diese in den technischen Beschrieben der Monitore nicht immer ausgewiesen, sondern einfach als IPS bezeichnet. Als Reaktionszeit haben sich Werte zwischen 4 – 6ms als guter Standard etabliert. Mehr technischen Hintergrund zur IPS Technologie findet Ihr im Web bei PRAD.

TN-Panel

Monitore mit TN-Panels zeichnen sich durch eine besonders schnelle Reaktionszeit aus. Sie sind daher für Gaming besonders gut geeignet. Ein Nachteil ist die Blickwinkelstabilität, also wenn man seitlich auf den Monitor schaut, sehen die Farben verfälscht aus. Die Display-Technik des TN-Panels braucht nicht sehr viel Spannung, Monitore mit der TN-Technologie geltend daher eher als sparsame Stromverbraucher. Auch bei TN-Panels gibt es verschiedene technische Varianten (z.B. STN oder DSTN), die aber meist unter dem Begriff TN zusammengefasst werden. Die Reaktionszeit eines guten TN-Panels liegt bei 1ms. Mehr technischen Hintergrund zur TN Technologie findet Ihr im Web bei PRAD.

Wie unterschiedlich die Farben je nach Betrachtungswinkel auf einem TN-Panel aussehen können, zeigt diese Montage, die wir von tomshardware.co.uk übernommen haben:
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Blickwinkel bei einem TN Panel. Quelle: tomshardware.co.uk

MVA und PVA-Panel

Dies sind zwei weitere LCD-Technologien. Monitore mit MVA und PVA-Technologie gelten als etwas weniger reaktionsschnell als IPS-Panel, verfügen aber ebenfalls über eine gute Blickwinkelstabilität und bieten eine gute Farbdarstellung.

OLED / AMOLED

Diese Technologien finden primär in Smartphones und Tablets Verwendung. Sie basiert auf organischen halbleitenden Materialien (OLED: „organic light emitting diode“). Im Vergleich zur LCD-Technologie benötigen sie keine Hintergrundbeleuchtung und weisen daher einen viel besseren Kontrast auf. Zudem ist ihre Reaktionszeit um ein vielfaches schneller als bei LCD-Displays. Die Lebendauer der OLED-Displays ist allerdings noch etwas problematisch: Die roten, grünen und blauen Leuchtpunkte altern unterschiedlich schnell. Dadurch kann es im Laufe der Zeit zu Farbverschiebungen bei der Darstellung kommen.

Ghosting

Das Phänomen „Ghosting“ hat damit zu tun, wie man die Darstellungsqualität eines Monitors als Ganzes wahrnimmt. Als Geisterbild – oder eben „Ghosting“ – bezeichnet man den Effekt, dass eine schwach sichtbare, meist weniger leuchtstarke Kopie eines Bildes sichtbar wird, die gegenüber dem Hauptbild versetzt ist. Dies kann vor allem bei Objekten passieren, die sich in einer Szene schnell bewegen. Manchmal wird dieser Effekt auch als „Schlieren“ bezeichnet, es gibt dafür keine standardisierten Bezeichnungen.

Dies ist ein schönes Beispiel von Ghosting aus einem Game, das wir auf der Reviewseite mtbs3d.com gefunden haben:

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Quelle: mtbs3d.com

Overdrive

Der Begriff „Overdrive“ hat mit der Reaktionszeit zu tun. Durch den Einsatz verschiedener Technologien wird diese im Display verkürzt, um einen schnelleren Wechsel von einem Bild zum nächsten zu erzielen. Dies findet hauptsächlich in IPS-Displays Verwendung. Je nach Hersteller werden auch die Zusatz-Bezeichnungen ADCC oder Advanced Amplified Impulse verwendet. Die Funktion kann zu Bildstörungen wie dem oben erwähnten Ghosting führen.

Bleeding

Am deutlichsten sieht man diesen Effekt, wenn das Display dunkel bzw. schwarz anzeigen soll. Andere Begriffe für Bleeding sind Backlight-Bleeding oder Lichthöfe. Sie bezeichnen den mehr oder weniger sichtbarer Verlauf der Helligkeit über die gesamte Fläche des Display. Beim schwarzem Bild sollte möglichst wenig Licht durch die Flüssigkeitskristall-Schicht kommen, an manchen Stelle kommt aber trotzdem mehr Licht durch, vor allem in den Ecken oder an den Rändern. Wo Lichthöfe auftreten, sind die Schwarzwerte schlecht. Bleeding tritt vor allem bei IPS-Panels auf. Es kann von Monitor zu Monitor sehr unterschiedlich sein, auch innerhalb derselben Modellreihe. Den Effekt mit der Kamera einzufangen, ist nicht so einfach. Wir haben hier ein Video aus einem Spiel verlinkt, wo man in den unteren Ecken die Lichthöfe gut sieht.

Monitor und Grafikkarte

Bis jetzt haben wir uns nur mit dem Display selbst beschäftigt. Ein Computer-Monitor bekommt seine zum Anzeigen bestimmten Inhalte immer von einer Grafikkarte geliefert. Diese kann entweder im CPU integriert sein, zum Beispiel eine Intel HD Graphics oder eine AMD Radeon R7 Graphics, oder als dedizierte Karte in einem PCIe-Slot auf dem Mainboard stecken.

Im Zusammenspiel zwischen Monitor und Grafikkarte sind zwei Begriffe sehr wichtig, die auch in jedem technischen Beschrieb auftauchen: Bildwiederholrate und Framerate.

Bildwiederholrate

Die Bildwiederholrate betrifft den Monitor. Sie gibt an, wie oft pro Sekunde das Display das anzuzeigende Bild neu aufbauen kann. Angegeben wird dieser Wert üblicherweise in Hertz (Hz). Ein Monitor mit 100 Hz kann also 100 Mal pro Sekunde das angezeigte Bild neu aufbauen. Üblich sind Standard-Monitore mit 60 Hz, für Gaming werden Monitore mit 120 oder 144 Hz angeboten. Gegenüber den Röhrenmonitoren sind LCD diesbezüglich ein Rückschritt, da mit ihnen höhere Hertz-Zahlen problemlos möglich waren.

Framerate / fps

Die Framerate hingegen geht von der Grafikkarte aus. Sie wird in fps (frames per second) angegeben und definiert, wie viele komplett neue Bilder pro Sekunde sie an den Monitor schicken kann. Ein Frame entspricht einem komplette Bild. Die Framerate einer Grafikkarte ist dabei laufend starken Schwankungen unterworfen, denn sie ist immer abhängig davon, was sie gerade berechnen muss. Eine komplexe Szene in einem Spiel wird eine niedrigere Framerate haben als die Darstellung eines Textverarbeitungsprogramms. Generell gilt: Je höher die Framerate, desto flüssiger die Darstellung, wobei hohe Frameraten auch einen entsprechenden Monitor voraussetzen, der diese auch darstellen kann. Auf dieser Webseite lassen sich verschiedene Frameraten gut miteinander vergleichen.

Tearing

Um ein flüssiges und ruckelfreies Bild zu haben, müssen Bildwiederholrate und Framerate aufeinander abgestimmt sein. Sonst kann es zu Bildstörungen kommen. Bekanntes Phänomen ist das so genannte „Tearing“, welches unter anderem beim Gaming auftreten kann. Am einfachsten lässt sich Tearing mit einem Beispielbild erklären:

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Quelle: wikipedia.org

Das Beispielbild zerfällt in drei Teile, die gegeneinander verschoben scheinen. Zu diesem „Zerreissen“ kann es kommen wenn das Rendern der Bilder in der Grafikkarte und das Anzeigen auf dem Monitor nicht miteinander synchronisiert sind. Der Betrachter sieht dann möglicherweise mehrere Teile verschiedener aufeinanderfolgender Einzelbilder zur selben Zeit, was zum oben gut sichtbaren Effekt führt. Dies kann bei sehr hohen aber auch bei niedrigen Frameraten auftreten.

VSync

Die vertikale Synchronisation, oder abgekürzt Vsync, ist eine Technologie um das Tearing zu verringern, indem Grafikkarte und Monitor zueinander synchronisiert werden: Die Grafikkarte passt ihren Output an das an, was der Monitor zu leisten vermag.

G-Sync und FreeSync

Grafikkarten-Hersteller NVIDIA hat seine G-Sync-Technologie 2013 vorgestellt und dabei die Grundidee von Vsync übernommen und weiterentwickelt. Das Ziel ist jedoch dasselbe geblieben: eine schnelle, flüssige Darstellung ohne Tearing.

G-Sync ist eine proprietäre Technologie von NVIDIA. Sowohl Bildschirm als auch Grafikkarte müssen sie unterstützen, dies ist in den jeweiligen Produktbeschreibungen angegeben und an diesem Logo erkennbar. Sie sorgt auch bei niedrigen Frameraten für ein stabiles Bild.

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Auch AMD hat eine Technologie, die für eine verbesserte Kommunikation zwischen Grafikkarte und Monitor sorgt. Sie nennt sich FreeSync und ist im Gegensatz zu G-Sync frei für andere Hersteller verfügbar. Sie gehört zu den optionalen Komponenten der Spezifikationen für die DisplayPort 1.2a Schnittstelle. Zudem möchte Intel die FreeSync-Technologie in Zukunft in die integrierten Grafikchips seiner Prozessoren verbauen.

Um FreeSync nutzen zu können, müssen wie bei G-Sync sowohl Monitor als auch Grafikkarte das Feature unterstützen.

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Beide Technologien machen die Auswahl eines neuen Monitors komplexer, da sie zueinander nicht kompatibel sind. Natürlich kann man einen G-Sync fähigen Monitor an eine AMD-Karte anschliessen und umgekehrt, aber man profitiert dann von keiner der beiden Technologien.

Begriffe der Bildqualität / Darstellungs-Empfinden

Bilder oder ganze Webseiten können sehr unterschiedlich aussehen, wenn man sie auf zwei verschiedenen Monitoren betrachtet. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die meisten Monitore sind nicht farbecht und oft sind Helligkeit oder Kontrast nicht optimal eingestellt. Wer Bilder, Videos, Logos und andere Grafiken im Web veröffentlicht, muss damit leben, dass nicht jeder User die Farben genau gleich auf seinem Monitor sieht, wie man selber.

Wir wollen uns daher als nächstes mit dem Thema Farben auseinandersetzen, wo es verschiedene wichtige Begriffe gibt. Dann geht es um die Einstellungen wie Kontrast, Helligkeit oder Farbtemperatur, die man im Menü der meisten Monitore einstellen kann.

Farbtiefe

Die Farbtiefe bezeichnet die Anzahl der Farben, die zur Darstellung verwendet werden. Sie wird in Bit oder mit der Zahl der möglichen Farbabstufungen angegeben. Auf einem Display besteht jede Farbe aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Mit 8 Bit pro Grundfarbe lassen sich rund 16.7 Millionen unterschiedliche Farben auf dem Display darstellen. Profi-Bildschirme für die professionelle Bild- und Videobearbeitung liefern eine höhere Farbtiefe, machen jedoch nur Sinn in Verbindung mit einer entsprechenden Grafikkarte, welche mehr als 8 bit Farbtiefe liefern kann (NVIDIA Quadro / AMD FirePro).

Farbraum

Ein Farbraum ist ein definierter Bereich von Farben, die dargestellt werden können. Die Grundfarben Rot, Grün und Blau ergeben den RGB-Farbraum, mit dem Monitore arbeiten. Beim Druck findet der sogenannte CMYK-Farbraum Verwendung (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz als Kontrast). Weitere Farbräume sind sRGB und AdobeRGB.

Kontrast

Der Kontrast ist der Helligkeitsunterschied bei der Wiedergabe einer weissen und einer schwarzen Fläche auf dem Bildschirm. Der Kontrast wird bei LCD typischerweise als das Verhältnis eines schwarzen Punktes zu einem weisen Punkt (Maximalkontrast) angegeben. Die Farben werden bei dieser Angabe nicht berücksichtigt. Hoher Kontrast ermöglicht das Arbeiten am Monitor auch bei hellem Umgebungslicht.

Helligkeit

Die Helligkeit eines Display wird in der Einheit candela (abgekürzt cd) angegeben. Den Wert cd pro Quadratmeter findet man in den technischen Spezifikationen eines Monitors und bezieht sich auf die Leuchtdichte.

Farbtemperatur

Die Farbtemperatur wird in Kelvin (abgekürzt K) angegeben. Sie kann bei den meisten Monitoren eingestellt werden. Die Farbtemperatur bezieht sich auf die Farbe des Lichtes, die als Standard für die Farbbalance dient. Je niedriger der Kelvinwert für die Farbtemperatur, desto rötlicher wird ein weisser Gegenstand erscheinen, und je höher die Farbtemperatur, desto bläulicher wird der weisse Gegenstand aussehen.

Die Zusammenstellung zeigt dasselbe Bild mit vier verschiedenen Einstellungen der Farbtemperatur. Es handelt sich um ein Beispiel aus der Fotografie, wo man die Einstellung der Farbtemperatur auch unter dem Begriff „Weissabgleich“ kennt. Das Bild unten rechts wurde mit der automatischen Einstellung der Kamera aufgenommen.

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Quelle: de.wikipedia.org

Kalibrieren

Die Monitorkalibrierung ist das exakte Einstellen der Farb- und Helligkeitsdarstellung eines Bildschirms. Für farbkritische Anwendungen benötigt man eine verlässliche Farbdarstellung. Fotografen und Bildbearbeiter müssen der Bilddarstellung an ihrem Monitor vertrauen können, um Bildeigenschaften richtig beurteilen und Korrekturen vornehmen zu können. Dasselbe gilt für die Erstellung von Druckvorlagen, die Gestaltung von Grafiken aller Art und die Beurteilung der Farbwiedergabe von Videoaufnahmen. Eine Kalibrierung erfordert meist den Einsatz von Geräten von Drittherstellern. Dabei werden Sensoren gegen das Display gehalten, die optimierten Einstellungen können dann als Profil gespeichert werden. Eine Kalibrierung sollte regelmässig wiederholt werden und ist auch vom Umgebungslicht abhängig.

Anschlüsse

Jeder Monitor verfügt über einen oder mehrere Anschlüssen, via welchen er mit der Grafikkarte verbunden wird. Die Anzahl der Anschlüsse hat Auswirkungen auf die so genannte Latenzzeit eines Monitors. Diese ist nicht zu verwechseln mit der Reaktionszeit, die wir bereits weiter oben im Text erklärt haben.

Latenz

Neben der Zeit, die der Monitor für den Aufbau eines neuen Bildes benötigt, spielt auch die so genannte Latenz eine grosse Rolle für das Reaktionsempfinden. Dies gilt besonders für Spiele mit schnellen Bewegungen, wie sie bei Rennsimulationen oder Shootern vorkommen. Wenn zwischen der Eingabe (Tastatur, Maus) und der Bildausgabe zu viel Zeit vergeht, wird die Steuerung zu indirekt empfunden und der Spielspass wird beeinträchtigt. Dieser Effekt wird als Input Lag bezeichnet. Die Zeitspanne wird jedoch von den Herstellern nicht in den technsischen Spezifikationen angegeben. Sie hängt von der Panel-Technologie und der Ansteuerung des Display ab. Als Faustregel gilt: Je mehr Anschlüsse ein Monitor hat, desto höher ist die Latenz. Aber man sollte das Thema nicht überwerten.

VGA

Der VGA-Anschluss ist der Klassiker unten den Videoanschlüssen, er wurde 1987 eingeführt und überträgt das Signal rein analog. Die grossen Hersteller wie Intel, AMD, Samsung, Dell und andere sind unterdessen übereingekommen, den VGA-Anschluss nicht mehr länger zu unterstützen.

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Quelle: de.wikipedia.org

DVI

Über die DVi-Schnittstelle können sowohl digitale als auch analoge Video-Signale übertragen werden.. Zudem können zwei digitale Signale zugleich übertragen werden (Dual-Link), womit dann höhere Auflösungen möglich sind.

Die verschiedenen Pin-Belegungen, die mit DVI möglich sind:

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Quelle: de.wikipedia.org

DisplayPort

Die Video Electronics Standards Association – auch bekannt unter der Abkürzung VESA – hat im Mai 2006 den Display-Port als lizenzfreien Verbindungsstandard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen vorgestellt. DisplayPort wurde ursprünglich entworfen, um den Umstieg auf digitale Schnittstellen, die eine Voraussetzung für eine höhere Anzeigequalität sind, zu beschleunigen. Darüber hinaus soll der Anschluss weniger Platz benötigen und ist daher besser für tragbare Geräte wie Notebooks geeignet. Im Gegensatz zum konkurrierenden HDMI-Stecker ist eine mechanische Verriegelung der Steckverbindung vorgesehen.

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Quelle: giga.de

Im Oktober 2008 führte Apple eine kleinere, proprietäre Variante ein, den Mini DisplayPort. Dieser wurde im November 2009 lizenzfrei in die VESA-Spezifikation 1.1a übernommen. Auf dem Mini DisplayPort basiert auch die Thunderbolt-Schnittstelle, die jedoch kein reiner Monitoranschluss mehr ist, sondern eine universelle Datenschnittstelle. Wer via DisplayPort hohe Hz-Zahlen bei der Bildwiederholung erreichen will, sollte auf den neusten DisplayPort-Standart achten. Version 1.4 bringt es bei 4K auf 120 Hz.

HDMI

Die Abkürzung HDMI steht für „High Definition Multimedia Interface“ und ist eine seit 2003 entwickelte Schnittstelle für die digitale Bild- und Ton-Übertragung. Der HDMI-Standard unterscheidet zwischen Formaten, die ein Gerät zwingend entgegennehmen oder ausgeben können muss und optionalen Formaten. Aktuellster HDMI-Standard ist die Version 2.0a, wobei die Angabe der Versionsnummer auf den Produkten wie Steckern und Kabeln seit 2012 nicht mehr erlaubt ist. Wer 4K Bildmaterial wiedergeben will, sollte drauf achten, Schnittstellen und Kabel nach dem HDMI 2.0-Standard zu verwenden, da nur diese 60 Hz beherrschen. HDMI 1.4b liefert eine 4K-Übertragung nur bei 30 Hz.

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Quelle: giga.de

Ergonomie

Ob man entspannt über Stunden an einem Monitor arbeiten kann, hängt nicht nur von den Eigenschaften des Display selbst ab. Auch wie man den Monitor aufstellen kann und davor sitzt oder steht, spielt eine grosse Rolle. Damit sind wir beim Thema Ergonomie am Arbeitsplatz. Jeder PC-Monitor verfügt über einen Standfuss, der je nach Modell verschiedene Verstellmöglichkeiten für Höhe und Neigungswinkel bietet. Auch die Oberfläche des Display spielt eine Rolle: Ist sie matt oder stark glänzend und spiegelt sich die gesamte Umgebung darin? Zu bevorzugen sind zudem Displays, die keine grosse Wärme nach vorne abstrahlen, dies kann auf Dauer sehr unangenehm sein und auch die Augen belasten.

Höhenverstellbarkeit

Dass man einen Monitor am Fuss in der Höhe verstellen kann, tönt wie eine banale Selbstverständlichkeit. Je nach Hersteller gibt es aber durchaus Modelle mit einem fixen Standfuss. Unabhängig von der Tätigkeit am Bildschirm, sollte man jedoch darauf achten, dass man seinen Arbeitsplatz passend einrichten kann, dass man entspannt vor dem Monitor sitzen kann.

Neigungswinkel

Um einen Monitor gut auszurichten, sollte man das Display nach hinten und nach unten leicht kippen können. Wie stark sich das Display verstellen lässt, wird in den technischen Spezifikationen mit dem Neigungswinkel angegeben.

Curved

Der Begriff steht für gekrümmte Bildschirme. Für den Grad der Krümmung gibt es keinen einheitlichen Standard. Die Idee hinter Curved Monitoren ist, dass die Ränder des Bildes den gleichen Abstand zu den Augen des Betrachters haben wie die Mitte des Bildes. Das Auge muss damit nicht ständig nachfokussieren und wird entlastet. Dadurch wird der Eindruck von Verzerrungen am Rand minimiert und das Bild wirkt grösser und plastischer.

VESA Mount

Ein Monitor-Fuss bietet immer nur einen gewissen Spielraum an Flexibilität, wenn es um das Aufstellen geht. Es gibt eine breite Palette an Ständern, Schwenkarmen und anderen Halterungsvorrichtungen für Displays. Damit man den eigenen Monitor bei Bedarf daran befestigen kann, muss er über einen VESA Mount verfügen. Dies sind im Normalfall vier standardisierte Schraubenlöcher auf der Rückseite, mit denen das Display an allen VESA-genormten Halterungen angebracht werden kann.

PIVOT

Als Pivot-Funktion bezeichnet man die Möglichkeit, den Bildschirm um 90° zu drehen, wobei aber der Inhalt anschliessend wieder waagerecht angezeigt wird. So wird eine bessere Darstellung und Lesbarkeit von hochformatigen Texten und Seiten – z. B. DIN-A4-Seiten in Originalgrösse – erreicht.

Glare Display

Als Glare-Type-Displays werden Flachbildschirme bezeichnet, die eine stark reflektierende Oberfläche besitzen. Die auf Glanz getrimmten Bildschirmtypen bieten zwar einen subjektiv höheren Kontrasteindruck als Anti-Glare-Type-Displays, da die maximale Helligkeit leicht ansteigt und das Display mit einer Hochglanzschicht veredelt wird. Die spiegelnde Bildschirmoberfläche erschwert aber sowohl bei wechselnden als auch bei seitlichen und schräg von oben strahlenden Lichtquellen ein ermüdungsfreies Ablesen des Monitorbildes.

Matt

Matte Displays spiegeln zwar nicht, die matte Oberfläche kommt durch eine Beschichtung zustande. Dadurch gehen immer auch etwas Helligkeit und Kontrast verloren, auch die Farben wirken etwas weniger kräftig und brillant.

Was beim Kauf eines Monitors beachten zu ist

Im Sinne einer Zusammenfassung wollen wir Euch hier ein paar Tipps und Überlegungen mitgeben, was man bei der Neuanschaffung eines Monitors beachten sollte. Wir alle verbringen viele Stunden pro Tag vor einem PC-Monitor, deshalb sollte er auf jeden Fall gewissen Qualitäts-Kriterien genügen. Auch wenn ein Monitor noch funktioniert, kommt der Zeitpunkt wo er ersetzt werden muss, denn die Farbdarstellung kann sich mit der Zeit verändern oder die Hintergrundbeleuchtung kann zu flackern beginnen.

Neben verschiedenen technischen Aspekten spielen natürlich immer auch persönliche Vorlieben und das zur Verfügung stehende Budget eine Rolle. Einen Monitor, der nur Vorteile hat und alle Anforderungen perfekt erfüllt, gibt es (leider) nicht.  Darum gehört es beim Entscheidungsprozess auch dazu, Kompromisse zu machen und Prioritäten zu setzen.

  • Einsatzzweck: Ein Bild anzeigen tuen alle Modelle, aber was ist der geplante Einsatzzweck? Dieser ist das entscheidende Kriterium, nach dem sich die Gewichtung der technischen Aspekte wie Reaktionsgeschwindigkeit, Farbqualität und Grösse richten sollten. Zum Einsatzzweck gehört auch, ob man ein Setup mit einem einzelnen Monitor plant, oder mehrere in einem Verbund aufstellen will (z. B. bessere Immersion beim Gaming).
  • Meine Hardware: Neben dem Einsatzzweck kommt es darauf an, mit welcher Hardware der Monitor verbunden werden soll. Anschlüsse, Unterstützung von Technologien wie G Sync oder FreeSync, maximaler Output (Hz und Auflösung) sind Features, die über die Grafikkarte bekannt sein sollten.
  • Raum: Wie viel Raum steht zum Aufstellen des Monitors zur Verfügung? Benötige ich eventuell einen anderen Fuss oder einen Schwenkarm?
  • Budget: Das zur Verfügung stehende Budget stellt auch meistens einen begrenzenden Faktor dar. Doch nur aus Sparwillen einen extra-günstigen Monitor zu kaufen, ist oft der falsche Ansatz: Die meisten Leute verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm, ein billiges Display wird da bei den Augen mehr Schaden anrichten, als man vielleicht auf den ersten Blick meint. Zudem sollte man drauf achten, dass auch Fuss und Gehäuse stabil verarbeitet sind und keine „Wackel-Kandidaten“ sind.

Ist man sich über diese „äusseren Faktoren“ im Klaren, kann man sich mit dem Display selbst beschäftigen. Hier ein paar weitere Anregungen dazu:

  • Auflösung: Je mehr Pixel desto besser – das stimmt nur bedingt. Eine hohe Anzahl Pixel bedeutet auch eine schärfere und sauberere Darstellung, aber stellt auch höhere Anforderungen an die Grafikkarte. Und je nach Grösse des Display kann es dann notwendig sein, mit einer vergrösserten Darstellung zu arbeiten, was nicht alle Programme gleich gut beherrschen.
  • G Sync und FreeSync: Wer einmal längere Zeit an einem G Sync oder FreeSync-tauglichen Monitor gespielt oder gearbeitet hat, wird die flüssige Darstellung nicht mehr missen wollen, eine passende Grafikkarte natürlich vorausgesetzt. Bei der Wahl von einem der beiden Systeme muss man die vorhandene Grafikkarte berücksichtigen oder wissen, welches neue Modell man sich anschaffen möchte.
  • TN oder IPS? Generell empfehlen wir ein IPS-Panel, im Idealfall mit hohen Hertzzahlen.
  • Gaming: Wer wirklich einen Monitor exklusiv zum Gamen sucht, kann auch zu einem TN-Panel greifen.
  • Büroarbeiten: Für reine Büroarbeiten reicht ein Monitor mit 60 Hz.
  • Hobby-Foto und Gaming: Wer seinen Monitor für ambitionierte Bildbearbeitung und Gamen nutzen möchte, ist mit einem IPS-Panel mit hohen Hertzzahlen am besten bedient.
  • Farbtiefe für Profi Bild- / Videobearbeitung: Monitore mit mehr Farbtiefe als die üblichen 8 bit machen aus unserer Sicht nur für den professionellen Einsatz Sinn. Dort gehört dann auch eine Profi-Grafikkarte dazu (NVIDIA Quadro / AMD FirePro)
  • Muss es 4K sein? Wer einen 4K Monitor möchte, sollte bedenken, dass er dann mit nicht mit der nativen, sondern oft mit einer vergrösserten Darstellung arbeiten muss, die nicht alle Programme und Spiele gleich gut beherrschen. Und auch die Grafikkarte muss die erforderliche Rechenleistung für die 4K-Darstellung bringen können. Aktuelle Grafikkarten erreichen bei einer 4K-Auflösung keine besonders hohen Frameraten. Auch die Übertragung via HDMI oder DisplayPort kann noch ein Flaschenhals sein, das ist abhängig von der Version der Schnittstelle (HDMI: 1.4 = 30 Hz / 2.0 = 60 Hz. DisplayPort: ab 1.3 = 120 Hz).

Veröffentlicht in Fotografie, Hardware, Monitor, Teaser, Themen

1 Antwort : “Monitore – Grundlagen und Begriffe”

  1. Hallo,
    Schöner Artikel zum Thema Monitor. Alle wichtigen Punkte, auf die man achten sollte wurden sehr gut zusammengefasst. Auch waren Informationen dabei, die ich selbst vorher nicht kannte. Hat mir sehr geholfen, danke!

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