Quadratisch, leistungsstark und vielseitig… so könnte man das neuste Projekt der Macher des ersten Up Board beschreiben. Auf Kickstarter läuft bereits die Kampagne, um die Produktion des so genannten „Up Squared“ zu starten, ab heute sind es noch 32 Tage. Das Finanzierungsziel wurde bereits mehr als nur erreicht – aber da wir selber auf der Suche nach einem interessanten Maker Board sind, haben wir uns das Projekt mal genauer angeschaut.

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Quelle: Up Board / Kickstarter

Spezifikationen

Das erste was beim Up Squared auffällt, ist seine aussergewöhnliche Form. Die Platine ist quadratisch, mit einer Seitenlänge von rund 9 cm. Was alles darauf enthalten ist, zeigt am besten diese Grafik (draufklicken zum Vergrössern).

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Quelle: Up Board / Kickstarter

Für alle technischen Details verweisen wir am besten auf die Webseite von Up Squared und die Projektseite auf Kickstarter, aber hier sind die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst, welche das Up Squared ausmachen:

  • SoC: Intel Apollo Lake (Atom, Celeron, Pentium)
  • GPU: Intel HD Graphics 500 / 505
  • Controller: FPGA
  • GPIO: 40 GPIO-Pins (Raspberry Pi 2) / 60 pin EXHAT
  • Anschlüsse: 3x 3 USB 3.0 / 2x USB 2.0 / 2x 2 Gigabit LAN / 2x HDMI / eDP / mini PCI-e / mini card SATA / M.2 2230 / SATA 3.0 / MIPI CSI
  • Speicher: bis 8GB 8GB LPDDR4
  • Arbeitsspeicher: bis 128 GB eMMC
  • Betriebssysteme: Windows 10 / Linux / Android

Anwendungen

Auf was man mit einem Maker Board alles machen kann, wollen wir hier gar nicht erst vertieft eingehen. Das Up Squared kann die Basis für Entwicklungen in den Bereichen IOT, Automatisierung, Entertainment, Smart Home, Roboter Steuerung, oder Digital Signage sein. Als kleine Inspiration dient auch das offizielle Video, welches die Kampagne vorstellt.

Kampagne

Die Macher des Up Squared sind nicht nur alte Hasen, was Crowdfunding via Kickstarter angeht, sondern sie haben auch bewiesen, dass sie in der Lage sind, ein solches Projekt zu planen und auch umsetzen – und zwar bis zur Auslieferung an die Backers und Kunden. Das Up Board, also das Vorgänger-Projekt, war im Oktober 2015 auf Kickstarter lanciert worden und erreichte seine Finanzierung mit über 100’000 Euro im November 2015. Bis heute wurden nach eigenen Angaben über 12’000 Boards verkauft. Die Up Board-Kampagne wurde mit einer regelmässigen Kommunikation begleitet und für das Up Squared gibt es auch schon einige Updates in der Timeline des Projekts. Das ursprüngliche Ziel von 10’000 Euro wurde bereits innert drei Tagen erreicht, neu liegt das Ziel bei 150’000 Euro.

Dies ist der Zeitplan des gesamten Up Squared-Projekts, wie man ihn aktuell auch auf Kickstarter findet:

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Quelle: Up Board / Kickstarter

Gerade weil Up Squared ein Nachfolge-Projekt ist, können die Anwender von einem bereits existierenden Öko-System profitieren. Dies betrifft die Entwicklung oder Weiterentwicklung von Anwendungen, die bereits für das Up Board gemacht wurden. Die Up Community ist eine aktive Entwicklergemeinschaft und wird sicher mit dem Up Squared weiter wachsen. Zudem existieren bereits Kooperationen auf industriellem Level, wie etwa mit Intel (Intel RealSense) oder mit EnOcean (Funktechnik für IOT, Smart Home). Zudem gehört die Herstellerfirma AAEON seit 2011 zur ASUS Gruppe.

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Quelle: Up Board / Kickstarter

Weiterführende Links

Ihr wollt mehr wissen? Dann helfen Euch bestimmt diese Links hier weiter:

Die Kampagne bei Kickstarter läuft noch rund 30 Tage – es gibt zahlreiche Backers-Pakete, um das Projekt zu unterstützen und sich frühzeitig ein Up Squared-Board zu sichern. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, an den Beta-Tests im Februar 2017 teilzunehmen.


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