Das Jahresende naht mit Riesenschritten, auch wenn sich Archangel aus unserem Team nach Weihnachten noch den Zeh gebrochen hat… Natürlich wird das Auswirkungen auf unsere Pläne für die ersten Wochen im neuen Jahr haben – aber jetzt halten wir erstmal Rückschau auf das zurückliegende Jahr. Wie immer wollen wir nicht die Ereignisse der gesamten IT-Branche Revue passieren lassen, sondern uns auf die Höhepunkte der Themen konzentrieren, mit denen wir uns im Blog selber beschäftigt haben.

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Quelle: Shutterstock

Als wir die Themen für den Jahresrückblick zusammengestellt haben, ist uns bewusstgeworden, dass wir uns dieses Jahr mit einer grossen Bandbreite an Themen auseinandergesetzt haben – und dazu zählten nicht nur die „normalen“ Hardware- und Gadget-Themen, sondern auch Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Technik und Gesellschaft.

Begonnen haben wir das Jahr jedoch mit der Weiterführung unserer Serie über Windows 10, insbesondere haben wir uns vertieft mit den Ursachen für den andauernden Shitstorm beschäftigt, der über Microsoft und das neue Betriebssystem hereingebrochen ist.

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Quelle: Microsoft

Smartwatches waren ein anderer Schwerpunk für uns Anfangs Jahr. Wir haben uns ausführliche Überlegungen zur Fragestellung „Wie smart soll mein Handgelenk sein?“ gemacht und unsere Erfahrungen mit der ersten Apple Watch und später auch mit der Apple Watch Series 2 in Reviews präsentiert. Neben neuen Modellen werden wir im 2017 auch ein Auge darauf haben, wie sich der Markt für Smartwatches weiter entwickeln wird.

Mehr in den Bereich „Technik und Gesellschaft“ gehörte unsere Artikelserie rund um den 30.Gedenktag zum Reaktorunglück im sowjetischen Tschernobyl am 26. April 1986. Wir hatten uns auf YouTube verschiedene Dokumentationen angesehen und festgestellt, dass die Ergebnisse zum Teil sehr unterschiedlich dargestellt und gewichtet wurden. Unsere Überlegungen haben wir im Beitrag „Technik ausser Kontrolle“ verarbeitet.

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Screenshot Google Street View

Abgesehen von Tragik und Leid haftet solchen Ereignissen aber auch eine morbide Faszination an, was wir in zwei weiteren Beiträgen aufgegriffen hatten: den realen und virtuellen Tourismus in die Sperrzone und die verlassene Stadt Prypjat („Morbide Faszination Prypjat„) sowie die Lust am eigenen Untergang in Unterhaltung und Kultur („Endzeit-Szenarien in der Pop-Kultur„).

Das genaue Gegenteil – nämlich Technik präzise unter Kontrolle zu halten und sie gleichzeitig extrem zu belasten – konnten wir kurz darauf an der Fantasy Basel in Augenschein nehmen: Overclocking gab es am Stand von Samsung zu sehen und in den Messehallen tummelten sich Figuren aus Comics, TV-Serien und Kinofilmen.

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Schweizer Overclocker Mike „Racoon“ Buchroither an der Fantasy Basel 2016

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Fantasy Basel 2016

Die Auseinandersetzungen ums Urheberrecht und wie wir heute und in Zukunft Medien konsumieren, ist auch im Jahr 2016 weitergegangen. So hatten wir im ersten Halbjahr noch die Möglichkeit, via den DNS Relocator-Dienst UnoTelly in die Netflix-Kataloge anderer Länder sowie in andere Streaming-Dienste hineinzuschauen. Mit zunehmendem Druck der Unterhaltungsindustrie und neuen technischen Massnahmen ist dem leider unterdessen grösstenteils wieder ein Riegel vorgeschoben worden.

Ums Urheberrecht wurde aber noch auf einer anderen Ebene gestritten: Das Star Trek-Franchise feierte dieses Jahr seinen 50.Geburtstag. Gleichzeitig legten sich die Mächtigen bei CBS und Paramount mit den Fans an, und begannen den Fan-eigenen Produktionen Fesseln anzulegen und zogen die Macher von „Axanar“ vor Gericht. Wir haben uns einige Fan-Produktionen angesehen und sind zum Schluss gekommen, dass sie punkto Machart und Storytelling mit den Produktionen von CBS und Paramount mehr als nur mithalten können. Das sagt einerseits viel über den Zustand des „offiziellen“ Star Trek-Franchises aus – und zugleich zeigt der Kurzfilm „Prelude to Axanar“ wieviel Potential in Star Trek immer noch steckt.

Fan-Filme wie Axanar werden unter anderem via KickStarter finanziert – auch hier haben wir 2016 unsere eigenen Erfahrungen gemacht. Die Adapter von ZNAPS haben wir zwar bis heute nicht erhalten, aber das ist eine andere Geschichte. Dafür konnten wir die Dokumentation „For The Love Of Spock“, in die wir investiert hatten, vor der offiziellen Veröffentlichung sehen. Auch unser Investment in „RoboDoc“, einem Film über die Produktion der RoboCop-Filme, scheint auf gutem Weg zu sein.

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E.T. mit einem unserer ersten GPU-Blöcke (aus dem Jahr 2012)

Kommen wir nun wieder zurück zu Hardware-bezogenen Themen. In einer mehrteiligen Serie haben wir unsere besten eigenen Fotos zum Thema Wasserkühlung zusammengefasst. Parallel dazu haben wir begonnen, alle verfügbaren Waterblöcke für die im Jahr 2016 erschienen neuen Grafikkarten in Übersichten zusammenzufassen: NVIDIA 1070/1080, Titan X (Pascal) und AMD Radeon RX 480.

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HEATKILLER IV GTX 1080 / 1070 – Acryl/Kupfer. Quelle: Watercool

Dem Thema Monitore haben wir im abgelaufenen Jahr ebenfalls einen Schwerpunkt gewidmet. So haben wir das relativ neue Bildschirmformat 21:9 für uns entdeckt und nach einem Grundlagen-Artikel auch gleich zwei Modelle vorgestellt, den Acer Predator X34 und den Samsung Premium Curved Monitor S34E790C.

Zu den Höhepunkten des Jahres 2016 gehörte für uns persönlich der Besuch des Konzerts von Schiller im Hallenstadion Zürich. Mit dabei hatten wir das iPhone 7Plus von Apple, so dass wir für unser Review zum Gerät auch gleich vor Ort ein paar Bilder machen konnten. Das Tele-Objektiv des 7Plus hat sich dabei als sehr nützlich erwiesen.

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Zu den eher neuen Themen bei uns auf dem Blog gehörten verschiedene Beiträge rund um die Fragestellungen der Digitalisierung und der Industrie 4.0. Zu Lesen waren diese in der neu geschaffenen Kolumne [Archangel Weekly]. Diese Themen werden uns im 2017 natürlich weiterhin beschäftigen, genauso wie das Thema „Mobile Working“, welches wir als Serie im 2016 begonnen hatten und im 2017 fortsetzen werden. Bereits vorgestellt in diesem Kontext hatten wir verschiedene Geräte wie die beiden iPad Pro (12.9 / 9.7) von Apple, das Pixel C von Google, das Chromebook R11 von Acer sowie das Surface Book von Microsoft.

Aus der Rubrik Gaming hat uns dieses Jahr der Titel „Forza Horizon 3“ besonders viel Spass gemacht. Wir haben die Neuerscheinung zum Anlass genommen, gleich dem gesamten „Forza-Universum“ eine Liebeserklärung zu machen.

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Quelle: forzamotorsport.net

Und kurz vor Weihnachten konnten wir dank Sony mit der PlayStation VR in neue Welten eintauchen und endlich aus erster Hand ein paar VR-Erfahrungen machen. Virtual Reality gehörte sicher zu den grossen Technik-Themen im 2016, nur haben andere Player im Markt nicht gerade viel unternommen, um die Berichterstattung über ihre Produkte zu fördern.

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VR Worlds – Ocean Descent. Quelle: Sony

Unsere Erfahrungen mit der PlayStation VR gehören für uns sicher zu den Highlights des Jahres 2016. Aber wie wir schon im Review geschrieben haben, das VR-Erlebnis lässt sich nur schwer in Wort fassen, das muss man selber erleben.

Auch im 2016 haben uns einige Menschen verlassen, deren Tod uns berührt hat. Kurz vor Jahresende hat uns die Meldung vom Tod von Carrie Fisher sehr getroffen, als Prinzessin Leia wird sie uns und Millionen von Star Wars-Fans in Erinnerung bleiben. Auch George Michael, dessen Musik wir sehr schätzen, haben, wird in seinen Liedern weiterleben. Ebenfalls eine Lücke hinterlässt der Schauspieler Alan Rickman – unvergessen sind für uns seine Rollen in der Sci-Fi Parodie „Galaxy Quest“ und als Stimme des immer depressiven Androiden Marvin aus „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“.

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Gewiss könnten wir noch viele weitere Themen in den Rückblick packen, so mussten wir im Dezember noch unsere beiden Wasserkühlungs-PC auf Grund von Defekten stilllegen – wobei wir dafür schon an Lösungen arbeiten, die wir im kommenden Jahr in der einen oder anderen Form umsetzen wollen.

Jetzt freuen wir uns mit Euch zusammen auf ein abwechslungsreiches Jahr 2017. Wir danken an dieser Stelle allen Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten und die uns mit ihrer Unterstützung viele der Beiträge überhaupt möglich gemacht haben. Der grösste Dank geht aber unserer Leserinnen und Leser, die uns auch dieses Jahr begleitet haben – Euch Allen wünschen wir einen guten Start ins neue Jahr und würden uns freuen, Euch auch nächstes Jahr wieder begrüssen zu können.

Eure
Monk-Trader
Archangel


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