Neue Produkte-Palette von Google

Google hat gestern eine ganze Reihe neuer Produkte vorgestellt, hier erstmal eine Übersicht:

  • Smartphones: Google Pixel 2 / Pixel 2 XL
  • Drahtlose In-Ear-Kopfhörer: Pixel Buds
  • Notebook: Pixelbook
  • Lautsprecher: Google Home Mini / Google Home Max
  • Mini-Kamera: Google Clips
  • VR-Brille: Daydream VR Headset

Ausser den Produkten ging es auch um Themen wie Machine Learning und den Google Assistant, der auf allen neu vorgestellten Produkten verfügbar ist.

Smartphones Google Pixel 2 / Pixel 2 XL

Google bringt eine neue Serie der im letzten Jahr erstmals erschienenen Pixel-Smartphones. Das Pixel 2 und das Pixel 2 XL sind von der Ausstattung her identisch. Sie unterscheiden sich lediglich in der Grösse und den Rändern. Das Pixel 2 XL besitzt deutlich schmalere Rändern. Das Pixel 2 ist dafür mit seinem 5 Zoll-Display im Vergleich zur XL-Version mit einem 6 Zoll-Display kleiner. Wie schon beim letzten Gerät ist in der Mitte der Rückseite ein Fingerabdruckscanner verbaut. Der Kopfhöreranschluss ist verschwunden. Entweder man den beigelegten Adapter von 3.5mm auf USB-C oder man setzt auf Bluetooth.


Quelle: Google

Die Kamera mit optischem Bildstabilisator wurde ebenfalls weiterentwickelt und beherrscht einen Portrait-Modus, der Hintergründe automatisch unscharf macht und dafür auf Machine Learning setzt. Er funktioniert auf der Selfie- und auf der Hauptkamera. Software-seitig sind ebenfalls ein paar Update hinzugekommen: Die Google-Suchleiste ist im Launcher auf den neuen Pixel-Phones nach unten gewandert. Damit ist sie mit den Fingern einfacher erreichbar. Mit Google Lens lassen sich beliebige Dinge durch die Kamera anvisieren und Google liefert die passenden Kontext-Informationen dazu.

In den USA und weiteren Ländern wird das Pixel 2 und das Pixel 2 XL am 19. Oktober erhältlich sein. Wann es in die Schweiz kommt, ist noch unklar. Die Preise liegen bei 649 beziehungsweise 849 Dollar.

  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835
  • Display: Gorilla Glass 5, Full HD 16:9 (Pixel) und QHD 18:9 (Pixel XL)
  • Akku: 2700 mAh (Pixel) und 3520 mAh (Pixel XL)
  • Speicher: 64 oder 128 GB
  • Ram: 4 GB
  • Audio: Kein 3.5mm-Kopfhöreranschluss, Stereo-Frontlautsprecher

Notebook Pixelbook mit Chrome OS

Der Nachfolger des Chromebook Pixel hebt sich mit dem Design sowie im Preis deutlich von anderen Einsteiger-Chromebooks ab. Google nennt es ein 4-in-1-Gerät mit Touchscreen. Das heisst, es lässt sich dank 360 Grad-Scharnier vollständig umklappen und so auf verschiedene Arten benutzen. Auf diese Weise lässt es sich mit dem optional erhältlichen Stift bedienen. Dieser kann in Kombination mit dem integrierten Google Assistant benutzt werden. Beispielsweise lässt sich ein Wort einkreisen und der Assistant gibt darauf Auskunft.


Quelle: Google

Das 3:2-Bildverhältnis ist beibehalten worden. Das Pixelbook verbindet sich direkt mit dem Smartphone, wenn kein Wifi verfügbar ist. Apps von Google Play lassen sich direkt auf dem Gerät installieren. Der Kostenpunkt liegt bei 999 Dollar. Es ist in den USA, Kanada und England ab dem 31. Oktober erhältlich.

  • Display: 12.3 Zoll, 2400×1600, 235 ppi
  • Speicher: 128, 256, 512 GB
  • Prozessor: Intel i5 oder i7 7th Gen
  • Ram: bis zu 16 GBAkku: bis zu 10h Laufzeit
  • Gewicht: 1,1 kg
  • Abmessungen: 290,4 mm x 220,8 mm x 10,7 mm

Quelle: Infos zu allen neuen Produkten (blog.google)

VR von Samsung: HMD Odyssey

Samsung hat seine VR-Brille HMD Odyssey vorgestellt, die mit Microsoft Windows Mixed Reality kompatibel ist. Der südkoreanische Hersteller schliesst sich damit Acer, Dell, HP und Lenovo an, die allesamt VR-Brillen basierend auf der Microsoft-Plattform bauen. Dies ist auch nicht die erste VR-Brille von Samsung, aber die erste mit einem integrieten Display: bei den Gear VR-Modellen wird immer ein Smartphone als Display und Rechner verwendet.


Quelle: Samsung

Obwohl die neue Brille für Windows Mixed Reality konzipiert ist, handelt es sich bei der Samsung-Brille um ein Virtual-Reality-Gerät. Der User taucht also komplett in eine virtuelle Welt ab.

Die HMD Odyssey wird mit zwei Controllern geliefert, verfügt über ein 3,5-Zoll-OLED-Display, das ein Sichtfeld von 110 Grad biete, enthält Kopfhörer und ein Mikrofon. Zwei Kameras behalten die Umgebung im Auge und erfassen auch die Controller. Um sie zu verwenden, benötigen User einen Windows-10-PC. Der Preis soll bei rund 500 Dollar liegen, ausgeliefert wird sie ab dem 6. November.
Quelle: Samsung HMD Odyssey Introduces the Ultimate Windows Mixed Reality Experience (news.samsung.com)

Groove-User müssen zu Spotify wechseln

Der Markt für Musik-Streamingdienstleister wird um einen Anbieter ärmer. Microsoft gibt seinen eigenen Dienste „Groove“ auf und bietet seinen Kunden an, zu Spotify zu wechseln.


Quelle: Microsoft

Microsoft hat mitgeteilt, dass es seinen Dienst Groove Music zum 31. Dezember 2017 einstellt. Groove-KundInnen werden zur Konkurrenz Spotify umgeleitet. Wer die App benutzt, kann mit seiner Sammlung und den Playlists zu Spotify umziehen – die App wird das ab 9. Oktober ermöglichen. Abonnenten von Groove Music Pass können mindestens bis 31. Januar zu Spotify migrieren. Aber auch nach der Abschaltung wird die Groove-App heruntergeladene und andere gespeicherte Inhalte abspielen können. Zudem ist auch die Spotify-App erst kürzlich auch auf der Xbox One erhältlich. Wie man die eigene Migration von Groove zu Spotify genau macht, hat Microsoft hier in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben.
Quelle: Microsoft gibt Groove Music auf und schickt Nutzer zu Spotify (de.engadget.com)

Keine Gesichtserkennung für gezielte Werbung

Kunden möchten nicht, dass in Geschäften ihre Gesichter automatisch erfasst und ausgewertet werden, um etwa Werbung zu personalisieren. Das hat eine aktuelle Umfrage nach ersten derartigen Tests ergeben. Die Mehrheit der deutschen Internetnutzer lehnt eine Gesichtserkennung in deutschen Geschäften – etwa zum Zwecke von zielgerichteten Marketing – ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Verbraucherzentrale NRW.


Quelle: Shutterstock

Demnach sind 78 Prozent der Befragten dagegen, dass derartige Gesichtsaufzeichnungen für zielgruppenspezifische Werbung genutzt wird. Mit 71 Prozent nur unwesentlich wenige Befragte wenden sich auch gegen die Auswertung solcher Daten auch für zielgruppengerechte Rabatte.
Im Frühjahr war bekannt geworden, dass sowohl die Deutsche Post als auch die Supermarktkette Real mit Werbedisplays experimentieren, die die angezeigten Inhalte dank Gesichtserkennung an die Zuschauer anpassen sollen.
Quelle: Umfrage: Mehrheit gegen Gesichtserkennung für Werbezwecke (heise.de)

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