Bewegung beim Thema VR-Brillen

Nach HTC (mit der HTC Vive) und Facebook (mit der Oculus Rift) betritt ein neuer grosser Player die Bühne für VR-Brillen. Unter dem Stichwort „Windows Mixed Reality“ zeigen Microsoft-Partner wie HP, Lenovo, Dell und Acer preiswerte Windows Mixed Reality Headsets sowie Motion Controller an der diesjährigen IFA.

Microsoft verspricht dabei ein einfacheres Setup und Handling der Hardware als bei aktuellen VR-Brillen anderer Anbieter. Im Vergleich zu anderen VR-Geräten nutzen sie erstmals integrierte Sensoren für die Nachverfolgung der Raumposition. Auf diese Weise sollen Windows Mixed Reality Anwendungen künftig einfach über „Plug and Play“ erlebbar werden – ganz ohne die Einrichtung und den Erwerb von externen Markern. Bundles aus Headsets und Controllern soll es dabei bereits ab einem Preis von 399 Dollar geben.


Neue Headsets von Microsoft-Partnern. Quelle: Microsoft

Zudem kündigt Microsoft erste Partner an, die zukünftig Inhalte für die Windows Mixed Reality Plattform bereitstellen, ausserdem werden beispielsweise Steam-Anwendungen über die neuen Headsets laufen. Nicht zuletzt arbeitet Microsoft gemeinsam mit den Spieleentwicklern von 343 Industries daran, Halo auf die Windows Mixed Reality Plattform zu bringen. „Windows Mixed Reality“ ist Teil des Windows Creators Update, das diesen Herbst ausgeliefert wird.

Derweil machen aktuellen News der ganz anderen Art aus dem Lager von HTC Vive die Runde: Insidern zufolge soll HTC in Verhandlungen über einen Verkauf seiner VR-Sparte stehen, als ein möglicher Interessent gilt Alphabet. Mit der Daydream View verfügt Google über eine eigene VR-Brille.
Quelle: Microsoft und Partner präsentieren Neuheiten… (blogs.technet.microsoft.com)

Mac mit SSD: Apple erzwingt Umstellung auf APFS

iPhone- und iPad-Anwender mit iOS 10.3 und Apple TV haben die Umstellung schon hinter sich. Alle Geräte wurden mit dem Update automatisch auf Apples neues Dateisystem APFS umgestellt.

Auf den Mac’s erfolgt die Umstellung erst mit dem Upgrade auf die neue Version des Betriebssystems macOS, also mit High Sierra. Anders als unter iOS muss Apple unter macOS viel mehr Konstellationen betrachten – wie etwa Backups via Time Machine, mehrere Partitionen oder direkten Zugriff auf das Dateisystem. In den ersten Betaversionen von macOS High Sierra war APFS bereits verfügbar, allerdings noch mit wesentlichen Einschränkungen verbunden. Beispielsweise ließ sich noch nicht einmal von APFS-Laufwerken booten.


iMAC 27 Zoll. Quelle: Apple

In einem aktuellen Support-Dokument weist Apple darauf hin, dass die Umstellung auf allen Macs mit SSDs automatisch erfolgt und der Nutzer keine Möglichkeit hat, den Wechsel von HFS+ auf APFS abzulehnen. Wer hingegen noch auf eine klassische Festplatte oder ein Fusion Drive setzt, erhält kein APFS und verbleibt stattdessen (vorerst) bei HFS+. In der aktuellen Beta von macOS High Sierra kann eine Festplatte übrigens noch gar nicht umgestellt werden. Apple dokumentiert dies als „Known Issue“, allerdings ist nicht bekannt, ab wann alle Speichersysteme APFS-kompatibel sind. Um mit APFS formatierte Laufwerke lesen und beschreiben zu können, ganz gleich ob USB-Stick oder Festplatte, ist mindestens macOS 10.12.6 Sierra erforderlich. OS X El Capitan weiß hingegen mit APFS-Volumes gar nichts mehr anzufangen. Jedes APFS-fähige bzw. auf APFS umgestellt Gerät kann problemlos mit HFS-Laufwerken umgehen.

Anbieter von Festplatten-Tools sind daher auch bereits daran, ihre Software entsprechend nachzurüsten. Die Backup-Software Carbon Copy Cloner unterstützt in der Version 5 als erstes Tool das Apple File System APFS und kann bootfähige Festplattenkopien anfertigen.
Quelle: Macs mit SSDs: Erzwungene Umstellung auf APFS (mactechnews.de)

Desktop-Ryzen im Gamer-Notebook

Asus hat einen neuen Gaming-Laptop vorgestellt: den ROG Strix GL702ZC. Das Notebook ist das erste überhaupt, das mit einem Ryzen-Prozessor von AMD aus der Desktop-Baureihe ausgestattet ist. Der CPU wird bis auf auf 3.7 GHz getaktet, gekühlt wird der von zwei Lüftern. Möglich wird die Kombination aus Laptop und Desktop-CPU laut Asus dank der effizienten Architektur des Chips.


Asus ROG Strix GL702ZC. Quelle: ASUS

Das Display des ROG Strix GL702ZC misst 17,3″ bei voller HD-Auflösung, ist entspiegelt und unterstützt FreeSync. Als Grafikkarte kommt die AMD Radeon RX580 zum Einsatz. Das 3,2 Kilo schwere Notebook hat eine 1 TB große Festplatte (leider nur mit 5.400 UPM) und zusätzlich 256 GB SSD. Letztere lässt sich auf 512 GB upgraden. Der Laptop ist mit 1 x USB-Type-C ausgestattet (3.1) und drei normalen USB-3-Ports. 16 GB RAM sind verbaut, der Arbeitsspeicher lässt sich auf 32 GB aufstocken. Der Startpreis soll bei rund 1.400 Euro liegen, ab wann das Gerät ausgeliefert wird, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Asus packt Ryzen-CPU in ein Notebook (de.engadget.com)

devolo stellt Smart WiFi und Gigabit Powerline dLAN 1000 an der IFA vor

An der IFA in Berlin, die am 1. September 217 beginnt, stellt devolo zwei Neuheiten vor. Die neue Smart Wifi-Technologie steht für alle dLAN 1200+ WiFi ac Powerline-Adapter als kostenloses Firmware-Update zur Verfügung. Smart WiFi soll das heimische WLAN noch schneller, stabiler und zuverlässiger machen. Das Update soll laut Angaben von devolo ab Anfang Oktober 2017 bereit stehen.

Die neue Produktlinie dLAN 1000 zeigt devolo ebenfalls zum ersten Mal an der diesjährigen IFA.


devolo dLAN1000-Adapter. Quelle: devolo

Alle neuen Powerline-Adapter der 1000er-Serie übertragen Video- und Audiostreams sowie alle anderen Daten in Gigabit-Geschwindigkeit über das hauseigene Stromnetz. Dank der integrierten devolo range+ Technology sollen die Adapter deutlich grössere Reichweiten und eine hohe Performance erreichen als die vorangegangene Gerätegeneration. Das dLAN 1000 duo+ ist ab Herbst 2017 als Starter Kit zu einem Preis von 124.90 CHF (UVP) und als Einzeladapter für 69.90 CHF (UVP) erhältlich.
Quelle: devolo präsentiert die neue Gigabit Powerline-Generation dLAN 1000 (devolo.com)

Nikon stellt D850 vor

Nikon hatte die Kamera vor ein paar Wochen offiziell als Teil der Kampagne zum diesjährigen 100jährigen Jubiläum angekündigt. Ihre Schweizer Premiere feierte die D850 vergangenes Wochenende an der Fotografie’17 Basel, die von Foto Marlin veranstaltet wurde.


Nikon-Stand an der Fotografie’17 Basel


Nikon D850. Quelle: Nikon

Auflösung: effektive Auflösung von 45,7 Megapixel (Bildgrösse 45,4 MP); rückwärtig belichteter CMOS-Sensor im FX-Format ohne optischen Tiefpassfilter.
Serienbildrate: 7 Bilder pro Sekunde. Mit dem optionalen Multifunktionshandgriff MB-D18 und einem Hochleistungsakku aus der Serie EN-EL18, der mit dem Akkufachdeckel BL-5 im MB-D18 montiert  werden kann, sind 9 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung möglich.
Lichtempfindlichkeit: Der leistungsstarke Bildprozessor EXPEED 5 sorgt über den gesamten ISO-Bereich von 64-25.600 – erweiterbar auf 32-102.400 (äquivalent) – für besonders rauscharme Bilder. Auch bei der Aufzeichnung von 4K-Videos stehen alle ISO-Werte ab ISO 64 zur Verfügung. Die native Empfindlichkeit von ISO 64 stellt schon wie bei der D810 eine Besonderheit im Kameramarkt dar, die viele Profis zu schätzen wissen.
Präzision: Das AF-System mit seinen 153-AF-Messfeldern inklusive 99 Kreuzsensoren wurde aus Nikons Flaggschiff, der D5, übernommen. Es zeichnet sich durch eine Empfindlichkeit von bis zu -4 LW im mittleren Messfeld aus (ISO 100, 20 °C). Alle anderen Messfelder bieten eine ebenfalls sehr hohe Empfindlichkeit von -3 LW. Der bis -3 LW erweiterte Bereich für die Belichtungsmessung ermöglicht selbst bei Mondlicht als einzige Lichtquelle eine präzise automatische Belichtungssteuerung.
4K-Videos ohne Crop-Faktor: 4K-/UHD-Clips lassen sich bei 30p in voller Sensorbreite aufzeichnen. In der Spitze und unter Einsatz von weiterem Zubehör lässt sich die Aufnahmedauer mit dem  Multifunktionshandgriff MB-D18 auf über drei Stunden ausdehnen.
4K-Zeitrafferclips direkt mit der Kamera: 4K-Zeitrafferfilme lassen sich direkt mit der Kamera aufnehmen. Die enorme Bildgrösse von 45,4 MP ermöglicht die externe Produktion von 8K-Zeitrafferfilmen aus Intervallaufnahmen.
Flexibilität beim RAW-Format: Bei Aufnahmen im RAW-Format lässt sich zwischen den Grössen 45,4 MP (L), 25,6 MP (M) und 11,4 MP (S) wählen. Die Grössen M und S werden verlustfrei komprimiert (12 Bit).
Überall einsetzbar: Dank der aufwändigen Abdichtungen eignet sich die D850 selbst für raue Umgebungen. Wie bei der Nikon D5 sind die meisten Tasten illuminierbar, was eine einfache Bedienung bei Dunkelheit gewährleistet.
Schnelle Speichermedien: Dank dem doppelten Speicherkartenfach lassen sich gleichzeitig eine UHS-II SD-Karte und eine XQD-Karte verwenden – die schnellste Kombination überhaupt. (Quelle: nikon.ch)

Ab dem 7. September 2017 kommt die neue Nikon-Spiegelreflex D850 in den Handel. Die UVP liegt bei CHF 3928.00. Vorbestellungen sollen bereits ausverkauft sein, so dass sich Interessenten auf längere Wartefristen einstellen müssen.
Quelle: Medienmitteilung NIKON D850: Neuer Massstab für Vielseitigkeit in der Profiklasse (nikon.ch)

Mit Sono Motors in E-Mobility investieren

Mit Kampagnen auf den Plattformen Seedrs und wiwin sucht das Münchener Start-up Sono Motors nach neuem Kapital. Das Unternehmen hat das Elektromobil „Sion“ entwickelt, welches mit in der Karrosserie verbauten Solarzellen das Fahrzeug wieder auflädt. Zudem kann der Sion auch wie herkömmliche E-Fahrzeuge an einer Ladestation aufgeladen werden.


Sion. Quelle: Sono Motors

Das gesammelte Kapital soll in die Weiterentwicklung des Prototyps gesteckt und Schritte für eine industrielle Fertigung gesteckt werden.
Quelle: Münchner Elektroauto-Startup Sono Motors startet Crowdinvesting-Kampagne (ecomento.de)

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