Netflix setzt immer stärker auf Eigenproduktionen

Ein Streaming-Anbieter wie Netflix ist kein Archiv und ersetzt wohl auch keine eigene DVD- oder Blu-ray-Sammlung. Dies gilt für TV-Serien genau wie für Kinofilme. Wie Netflix in seinem Blog heute bekannt gibt, wird ein Lizenzvertrag mit dem Rechte-Besitzer Epix nicht mehr erneuert. Das hat zur Folge, dass bekannte Filmtitel wie „Hunger Games: Catching Fire“, „Transformers: Age of Extinction“ oder „World War Z“ aus dem Katalog verschwinden werden. Ob dies weltweit gilt oder nur für das Netflix-Angebot in den USA ist nicht nachvollziehbar. Allerdings hat Netflix sowieso je nach Land unterschiedliche Titel im Programm. Dazu passt auch die Aussage des Sprechers von Netflix Deutschland gegenüber golem.de: „Die Vereinbarungen mit Epix haben keinen Einfluss auf den deutschen Markt und das Angebot hierzulande.“ Auch wenn dies im Moment so sein mag, zeigt es doch ganz klar, dass man sich nicht drauf verlassen kann, dass alle Lieblings-Fernsehserien oder Filme ständig im Netflix-Katalog verfügbar bleiben werden, nur weil sie einmal drin waren.

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Quelle: Netflix

Netflix tröstet seine Kunden mit dem Hinweis auf neue Eigenproduktionen, auf die man auch in Zukunft verstärkt setzen will. Mit eigenen TV-Serien wie „House of Cards“ oder „Orange is the New Black“ hat Netflix diesen Trend schon vor einigen Jahren begonnen, nun soll dieser auch verstärkt im Bereich Film zum Zug kommen.
Quelle: Why You’ll See Some High Profile Movies Leave Netflix US Next Month (blog.netflix.com)

Einkaufen bei Amazon – warum auch nicht?

Als Unternehmen kann Amazon offensichtlich tun was es will. Die Kunden hören nicht auf bei ihnen einzukaufen. Daran können auch die regelmässig veröffentlichten Medien-Berichte über die Arbeitsbedingungen beim Internet-Händler nichts ändern.

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Quelle: Amazon

Zwar ist der „gute Ruf“ von Amazon erst kürzlich wieder abgestürzt, nachdem die New York Times einen Bericht über das Arbeitsklima unter Amazon’s Büroangestellten publiziert hatte. Trotzdem wollen laut einer Umfrage von YouGov BrandIndex immer noch beinahe gleichviel Menschen bei Amazon einkaufen wie vorher.
Quelle: Amazon Takes Perception Hit But Barely Impacts Consideration (brandindex.com)

Umstrittene Weitergabe von Kundendaten

Der Schweizer Datenschutzbeauftrage prüft das Vorhaben des Kabelnetzbetreibers upc cablecom. Demnach sollen Kundendaten an „Partnernetze, Konzerngesellschaften und Dritte im In- und Ausland“ weitergegeben werden, darunter auch das Mutterhaus Liberty Global.

Die Informationen über das Surf-, TV- und Telefonverhalten der 1.4 Millionen Kunden in der Schweiz sollen zu Werbezwecken analysiert werden. Dies hat nun den Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten auf den Plan gerufen. Gemäss einem Print-Artikel der „NZZ am Sonntag“ soll dieser nun prüfen, ob UPC Cablecom geltende Datenschutzgesetze einhält. UPC Cablecom soll zwar versichert haben, dass die Daten nicht verkauft würden und man den Kunden lediglich individuell angepasste Angebote machen wolle. Allerdings sollen Drittfirmen die Daten „im Rahmen des jeweiligen Auftrags nutzen“ dürfen, ohne dass genau definiert ist, wie diese jeweiligen Aufträge ausschauen sollen.
Quelle: UPC Cablecom will Kundendaten für Werbezwecke nutzen (itmagazine.ch)

Google Streetview war gestern – jetzt kommt „Riverview“

In der Heimatstadt von hitzestau entsteht ein bisher weltweit einzigartiges Projekt. Um potenziellen Touristen die Altstadt von Basel schmackhaft zu machen, kamen die Tourismusverantwortlichen der Stadt und Vertreter von Google auf eine ganz spezielle Idee. Anstatt die engen Altstadtgassen mit einer Kamera abzufahren, sind kürzlich zwei Google-Mitarbeiter den Rhein, der quer durch die Altstadt fliesst, mit einem Kamera-Gummiboot hinuntergeschwommen.

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Quelle: Basler Zeitung

In Basel nennt man das Projekt stolz „Riverview“. Ob die Aufnahmen gut geworden sind und auch im Rahmen von Google Maps veröffentlicht werden, entscheidet sich erst in ein paar Monaten.
Quelle: Aus der Perspektive des Schwimmers (bazonline.ch)

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