Facebook passt Feed-Algorithmus an

Welche News wir mitbekommen oder lesen, wird zunehmend von Algorithmen bestimmt, die im Hintergrund auswählen, was sie für uns als relevant und interessant einstufen. Dies ist von zunehmender Bedeutung, da über ein Fünftel der Internetnutzer sich in Social Networks wie Facebook, Twitter oder Xing über aktuelle Nachrichten informieren. Wichtigste Nachrichtenquelle ist laut einer Umfrage von Bitkom Facebook: Fast die Hälfte (46 Prozent) derjenigen, die sich in sozialen Netzwerken über das Tagesgeschehen informieren, nutzt dafür Facebook.
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Der News Feed Algorithmus von Facebook erfährt dieser Tage einige Veränderungen. Neu wird berücksichtigt, wie lange User auf einem Facebook-Beitrag verweilen, auch wenn sie nicht liken oder kommentieren. Wie Facebook schreibt, gibt es Inhalte, die weder geliked noch kommentiert werden, trotzdem aber eine Wichtigkeit im News Feed haben – beispielsweise eine traurige Nachricht eines Freundes oder zu einem schwerwiegenden aktuellen Ereignis. Zudem werden Änderungen im News Feed vorgenommen, welche regeln, wie oft man Beiträge von derselben Quelle angezeigt bekommt.
Quelle: News Feed FYI: More Articles You Want… (newsroom.fb.com)

Netflix nennt Geoblocking „belanglos“

Der Streaming-Anbieter Netflix macht es seinen Kunden immer schwieriger, auf Inhalte zuzugreifen, die nicht in ihrem eigenen Land angeboten werden. User, die Techniken wie VPN-Verbindungen oder DNS Unblocker verwenden, werden von Netflix systematisch ausgesperrt. Dies geschieht auf Druck der Filmindustrie. Eine Kündigungswelle befürchtet Netflix CEO Reed Hastings deswegen jedoch nicht, er bezeichnete diese Kunden in einem Interview kürzlich als „sehr kleine, aber lautstarke Minderheit. Es ist also wirklich belanglos für uns, wie Sie in den Quartals-Ergebnissen sehen können.“

golem.de schreibt dazu:

Es dürfte aber weniger an der geringen Zahl der VPN-Nutzer liegen, dass Netflix noch nicht mit einer Kündigungswelle konfrontiert ist, sondern daran, dass das Unternehmen es technisch einfach nicht schafft, sein Geoblocking durchzusetzen. Die VPN-Anbieter können die technischen Sperren immer wieder umgehen. (Quelle: golem.de)

Wir haben damit jedoch andere Erfahrungen gemacht. Via unseren bisher genutzter Dienst UnoTelly schaffen wir es seit anfangs April nicht mehr, auf Netflix-Kataloge aus anderen Ländern zuzugreifen.
Quelle: Netflix nennt Anzahl der VPN-Nutzer „belanglos“ (golem.de)

Bye-bye Xbox 360

Vergangenen November wurde die Xbox 360 zehn Jahre alt. Jetzt hat Microsoft die Einstellung der Produktion angekündigt. Der zuständige ManagerPhil Spencer schreibt im Firmenblog, dass das bestehende Inventar noch ausverkauft und die Konsole weiterhin von Xbox Live unterstützt werde.

I want to personally thank the Xbox community – that includes the vast and diverse audience of gamers, developers and publishers who brought so much passion and creativity to the Xbox 360. You are the heart of what we do at TEAM XBOX, and you have been critical to the success of Xbox 360. (Quelle: Xbox Wire)

Als Grund gibt er an, es werde immer schwieriger, ein Produkt herzustellen, dass technisch gesehen schon weit über zehn Jahre alt sei.
Quelle: Achievement Unlocked: 10 Years… (news.xbox.com)

Amazon Web Services eröffnet Niederlassung in der Schweiz

Cloud Computing kennt eigentlich keine nationalen Grenzen. Nähe zu den Kunden ist aber auch in diesem Business wichtig. Deshalb hat Amazon Web Services, der weltweit grösste Anbieter von Cloud-Dienstleistungen, diese Woche ein Büro in Zürich eröffnet.

An der Medienveranstaltung wollte Amazon sich nicht zu personellen und finanziellen Details der neuen Niederlassung in der Schweiz äussern. Von Zürich aus wird Kundenbetreuung mit Account Managern und technischen Beratern angeboten, ein eigenes Rechenzentrum betreibt AWS nicht in der Schweiz. Das geographisch nächstgelegene AWS-Rechenzentrum steht in Frankfurt (D).
Quelle: AWS in Switzerland (aws.amazon.com)

Cooler Master stellt MasterLiquid Pro vor

Cooler Master hat eine neue All-in-One (AiO)-Wasserkühlung für CPU’s vorgestellt. Der Hersteller verspricht bessere Performance als auch eine gesteigerte Zuverlässigkeit aufgrund des neu entwickelten Doppelkammer-Designs: Kühlblock und Pumpe sind besser voneinander getrennt, Cooler Master verspricht sich davon niedrigere Temperaturen in der Kühlflüssigkeit und eine längere Lebensdauer des Produkts.

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Quelle: Cooler Master

Die neue Cooler Master MasterLiquid Pro gibt es in zwei Versionen, MasterLiquid Pro 120XL und MasterLiquid Pro 240. Sie unterscheiden sich durch die Grösse der Radiatoren.

Der Verkauf soll noch diesen Monat starten, im Mai sollen dann Versionen mit 140- und 280er Radiatoren folgen.
Quelle: Cooler Master’s MasterLiquid Pro Coolers Dual-Chamber CPU… (tomshardware.com)

Bild des Tages

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