Sind Computerspiele mitverantwortlich für den Terror?

Wie immer, wenn Gewalttaten von Einzelnen verübt werden, kommen früher oder später Computerspiele mit in die Diskussion rund um die Ursachen. „Killerspiele“, „Gewaltspiele“, „schiessen und töten lernen“ sind dann die Begriffe, die verwendet werden. Nun ist noch eine neue Dimension dazu gekommen. Das deutsche Urgestein der „Killerspiel-Debatte“, der unterdessen pensionierte Kriminologe Christian Pfeiffer, vertritt die Ansicht, die Attentäter hätten sich nicht nur am virtuellen Töten berauscht, sondern Computerspiele könnten „zur Radikalisierung junger Muslime“ beitragen. Konkrete Beweise bliebt er allerdings schuldig. Die Autoren von golem.de schreiben dazu:

Obwohl er als ehemaliger Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und als ehemaliger Justizminister von Niedersachsen gut vernetzt ist, hat er mit seinen heutzutage teils skurril wirkenden Thesen letztlich aber wenig bewirkt, etwa was die aktuelle Gesetzeslage bei der Freigabe von Computerspielen angeht. (Quelle: golem.de)

Manchmal sind es aber Spieler selber, welche für die Diskreditierung von Computerspielen sorgen. So hatte ein 19jähriger Schweizer eine gefakte Terrorwarnung für den Hauptbahnhof Zürich via WhatsApp verschickt.

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Quelle: blick.ch

Nach der Verhaftung soll er laut blick.ch bei der Polizei angegeben haben, von „Call of Duty: Black Ops 3“ inspiriert worden zu sein. In dem Spiel gibt es eine Mission bei der am 12. Dezember 2054 um 7.25 Uhr eine von Terroristen in einem Zürcher Pendler-Zug platzierte Bombe entschärft werden muss.

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Quelle: Shutterstock

Generell kommen moderne Unterhaltungsmedien in den Verdacht, von Attentätern missbraucht zu werden. So sieht sich das PlayStation Network von Sony seit Tagen den Vorwürfen ausgesetzt, Terroristen würden die Kommunikation via PS4 benutzen um miteinander in Kontakt zu treten. So hat der belgische Vizepremierminister und Innenminister Jan Jambon öffentlich kritisiert, dass die Kommunikation via PS4 für die Geheimdienste nur sehr schwer zu entschlüsseln sei. Das Forbes Magazin hat im Artikel „How ISIS Terrorists May Have Used PlayStation 4 To Discuss And Plan Attacks“ zusammengefasst, wie Spiele von verschiedenen Herstellern dazu benutzt werden können, Botschaften auszutauschen, die von aussen beinahe unmöglich zu verfolgen sind.
Quelle: Kriminologe gibt Computerspielen eine Mitschuld am Terror (golem.de)

Intel steigt mit 3D Xpoint-Technologie in den Speichermarkt ein

Vergangenen Sommer hat Intel über eine revolutionäre Speichertechnologie namens 3D Xpoint informiert, die eine zehn Mal so dichte Fertigung wie bei heutigen DRAM-Chips erlaubt und darüber hinaus noch 1000 Mal schneller als heutige NAND-Flash-Bausteine sein soll. Laut Intel handelt es sich dabei um die wichtigste Entwicklung in der Speichertechnologie seit der Einführung von NAND-Flash vor 25 Jahren.

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Quelle: Intel

Wie der Konzern jetzt an einem Investoren-Meeting bekannt gegeben hat, will man die mit Micron entwickelte 3D-Xpoint-Speichertechnologie unter dem Brand Optane vermarkten und bereits nächstes Jahr sollen erste Komponenten auf den Markt kommen. Als erste Optane-Produkte sollen dann Solid State Disks sowie RAM-Bausteine für Gaming-PCs auf den Markt kommen, später sollen auch Komponenten für Server sowie alle anderen Rechnertypen folgen.
Quelle: Intel’s crazy fast Optane memory and… (pcworld.com)

Samsung Gear VR: Neue Version ab Dezember erhältlich

Ab Dezember wird Samsung die neue Version seiner Virtual-Reality-Brille Gear VR in den Handel bringen. Die Neuauflage ist um die Hälfte günstiger und zu mehr Geräten kompatibel. Die neue Samsung Gear VR ist nicht mehr nur zum Galaxy S6 und S6 Edge kompatibel, sondern auch zu dem seit Anfang September erhältlichen Galaxy S6 Edge+. Damit unterstützt die VR-Brille hierzulande erstmals drei Geräte. Im Grunde sind es sogar vier unterstützte Smartphones. Denn auch das Galaxy Note 5 lässt sich mit der neuen Version des VR-Headsets nutzen. Die Gear VR für das Galaxy S6 haben wir in einem ausführlichen Erfahrungsbericht vorgestellt.

Darüber hinaus hat Samsung auch etwas am Design der Gear VR gefeilt. Sie ist 19 Prozent leichter als das Vorgängermodell (neu 280 Gramm) und mit einer bequemeren Schaumstoffpolsterung ausgestattet. Außerdem wurde das Touchpad im Vergleich zu früheren Modellen vergrößert und tiefer in das Gehäuse eingelassen. Dadurch soll es sich leichter ertasten und die Gear VR präziserer Bedienung lassen.

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Quelle: Samsung

An den Sensoren dem Sichtfeld und dem möglichen Pupillenabstand hat sich nichts geändert. Die Samsung Gear VR fürs S6 verfügt wieder über einen Beschleunigungs-, Lage- und Annäherungssensor, einen Sichtbereich von 96 Grad und erlaubt einen Abstand zu den Augen von rund 54 bis 70 Millimeter. Die Steuerung erfolgt wie üblich über die Kopfbewegungen des Trägers. Als Display dient nach wie vor das eingeschobene Smartphone.
Quelle: Samsung Gear VR für Galaxy S6 ab Dezember in Deutschland (pcgameshardware.de)

Von Windows 1 bis 10: Windows wird 30 Jahre alt

Am 20. November 1985 stellte Microsoft sein Betriebssystem Windows 1 vor. Das am meisten verbreitete Betriebssystem feiert also seinen 30. Geburtstag. Da schliessen wir uns noch verspätet den Glückwünschen an!

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Quelle: commons.wikimedia.org

Windows 1.0 benötigte eine Grafikkarte und 256 KB Hauptspeicher. Das erste Windows wurde damals als sogenannter grafischer Aufsatz für das Betriebssystem MS-DOS verkauft. Ziel des noch jungen Unternehmens Microsoft mit seinem Chef und Gründer Bill Gates war es, die Bedienung von DOS-PCs einfacher zu machen: Die Anwender müssen nicht mehr für alle Aktivitäten Kommandozeilen-Befehle eintippen.

Der „Interface Manager“ – wie Windows ursprünglich hiess – brachte neben der Dateiverwaltung eine kleine Textverarbeitung, ein Zeichenprogramm, einen Karteikasten, einen Kalender, eine Uhr und einige Service-Programme auf den Desktop.
Quelle: Von Windows 1 bis 10: Die Geschichte von Windows (pcwelt.de)

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