Microsoft ergänzt seine aktuelle Surface-Familie mit dem Surface 3. Das kleine und leichte Tablet verkörpert die aktuellen Stichworte der Microsoft-Strategie: „Cloud“ und „Mobile“. Passend dazu stellte Microsoft am vergangenen Mittwoch die neuen Geräte im „Clouds“, der Bar im obersten Stock des Zürcher Prime Towers, vor und bot damit Gelegenheit für ein erstes Hands-On.

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In der Präsentation legte Microsoft wie schon beim grösseren Surface 3 Pro viel Wert auf das Arbeiten mit OneNote, welches sich mittels einem Klick mit dem Surface Pen starten lässt. Microsoft will damit dem Handling von Kugelschreiber und Notizblock so nahe wie möglich kommen.

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Zwar stellt Microsoft generell die Surface-Linie als „Tablet und Laptop“ in einem vor, beim Surface 3 liegt der Schwerpunkt aber stärker auf der Mobilität eines Tablets. Dies ist auch an der Wahl des Prozessors erkennbar, wobei die schwache Ausstattung mit Arbeitsspeicher nicht wirklich zu den heutigen Anforderungen von flüssigem Arbeiten und Multitasking zu passen scheint.

  • Abmessungen: 267 x 187 x 8.7 Millimeter
  • Gewicht: 622 Gramm
  • Display: 10.8 Zoll / 1920 x 1280 Auflösung / 3:2
  • Betriebssystem: Windows 8.1
  • Speicher: 64 GB / 128 GB
  • Arbeitsspeicher: 2 GB / 4 GB
  • CPU: Quad-core Intel Atom x7-Z8700
  • WLAN: 802.11 a/b/g/n/ac

Anschliessend an die Präsentation standen ein paar Testgeräte mit 4 GB Arbeitsspeicher bereit. Von Material, Verarbeitung und Haptik her steht das „kleine“ Surface 3 seinem grossen Bruder „3 Pro“ in nichts nach. Von der „Dicke“ von fasst neun Millimetern sollte man sich nicht irritieren lassen, das Surface 3 bietet auf der Seite einen vollwertigen USB 3.0-Anschluss.Egal ob als reines Tablet oder als Notebook mit Tastatur, das Surface 3 macht einen guten ersten Eindruck. Der Wechsel zwischen Eingabe via Tastatur oder mittels Touch und Stift geht absolut fliessend. Die Tastatur lässt sich leicht anwinkeln, was das Schreiben etwas angenehmer macht.

Im Gegensatz zu anderen Tablet-Herstellern setzt Microsoft auch beim Surface 3 auf ein Display mit Seitenverhältnis 3:2. Dies macht sich vor allem beim Arbeiten mit den Office-Applikationen als positiv bemerkbar, da deren Menü auf dem Bildschirm schon recht viel Fläche beanspruchen.

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Auch zum Surface 3 gibt es ein umfangreiches Set an Zubehör. Dies reicht von verschiedenen Covern mit integrierter Tastatur, bis hin zur Dockingstation oder zum Surface Pen, der immer separat erworben werden muss.

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Mit der Einstellung der Windows RT-Version laufen nun alle Surface-Modelle mit der Desktop-Version von Windows. Damit hat man zwar theoretisch Zugriff auf alle Programme, die es für Windows gibt, aber die „Tablet-Tauglichkeit“ ist dabei immer noch zu beachten. Und um als reines Tablet zu punkten, benötigt es Anwendungen, die wirklich auf die Bedienung via Touch mit dem Finger ausgelegt sind. Wie es diesbezüglich beim Surface 3 aussieht, können wir Euch hoffentlich bald mit einem eigenen längeren Test berichten.

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Das Surface 3 ist ab dem 7. Mai 2015 in der Schweiz verfügbar, eine Version mit 4G/LTE ist für den Spätsommer angekündigt. Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zur Vorbestellung findet Ihr hier im Microsoft Store.


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