Autor: Archangel

Der Bezahldienst Samsung Pay startet am 23. Mai 2017 in der Schweiz – seit gestern ist dies offiziell: Um zu demonstrieren wie einfach der Zahlungsvorgang damit abläuft, hat Samsung gestern Vormittag zu einem „Hands-On“ der besonderen Art geladen. An einem Medienevent zusammen mit allen wichtigen Schweizer Partnern wurde der Dienst vorgestellt.


Victor Kim, Director Samsung Pay Europe.

Medienvertreter und Blogger hatten anschliessend die Gelegenheit an einem Kiosk um die Ecke sich eine Kleinigkeit zu kaufen und mit dem Smartphone zu bezahlen. Auf den zur Verfügung gestellten neuen Samsung Galaxy S8-Geräten waren die App Samsung Pay installiert sowie zwei Kreditkarten eingerichtet. Für mich war es auch der erste Kontakt mit dem neuen Galaxy S8+ – ein sehr schönes Gerät übrigens, mit einem tollen Display, bin da sehr gespannt auf mehr Testerfahrung… Zum Bezahlen reichte es, die Kreditkarte per PIN zu autorisieren und das Smartphone ans Bezahltermial an der Kiosktheke zu halten. Kurze Zeit wurde ich per Push-Nachricht über die Kartenverwendung informiert und die Transaktion wurde in der Samsung Pay-App aufgeführt – der kleine Testkauf hatte reibungslos funktioniert.


Kreditkarte autorisieren und Smartphone ans NFC-Terminal halten. Quelle: PPR Media Relations AG / Samsung

Neben dem einfachen Ablauf und den hohen Sicherheitsstandards ist aus Kundensicht sicher das Interessanteste, dass der Dienst an jedem Kreditkarten-Terminal verwendet werden kann, bei dem kontaktlos bezahlt werden kann. Als Technologien kommen Near Field Communication (NFC) und Magnetic Secure Transmission (MST) zum Einsatz. In der Schweiz sind zwar rund 80 Prozent aller Terminals mit NFC ausgerüstet, aber es gibt Länder, in denen NFC nicht so verbreitet ist – dort kommt dann MST zum Einsatz. Dies hilft Samsung natürlich auch, eine grössere Abdeckung anzubieten. Attraktiv an Samsung Pay ist sicher auch, dass keine Transaktionsgebühren anfallen. In der Medienmitteilung beschreibt Samsung den Zahlungsvorgang wie folgt:

Um zu bezahlen, wird beim Smartphone vom unteren Rand des Bildschirmes nach oben gewischt, die gewünschte Karte ausgewählt und die Zahlung mittels Fingerabdruck, Iris Scan oder PIN autorisiert. Das Gerät wird ans Bezahlterminal gehalten, um die Transaktion kontaktlos mit den Technologien Near Field Communication (NFC) und Magnetic Secure Transmission (MST) abzuschliessen. In der Samsung Pay App werden weder Zahlungskarten noch personenspezifische Daten gespeichert. Vielmehr werden den gespeicherten Karten Geräte-Accountnummern, so genannte Token, zugeordnet, die verschlüsselt gespeichert und beim Bezahlen zusammen mit einem einmalig gültigen Sicherheitscode übermittelt werden. Durch die mehrstufigen Sicherheitsmassnahmen ist das Bezahlen mit Samsung Pay jederzeit sicher und die Vertraulichkeit bleibt stets gewahrt. (Quelle: Samsung)

Die Vertreter von Samsung gaben sich betont offen, was den Ausbau des Dienstes und die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern angeht. Zum Start werden Kreditkarten von Visa und Mastercard unterstützt, die von BonusCard, Cornèrcard oder Swiss Bankers herausgegeben werden. Zudem kann man selber Kundenkarten wie die Migros Cumulus-Karte erfassen und beim nächsten Einkauf den Barcode direkt vom Display abscannen lassen.


Samsung Pay. Quelle: PPR Media Relations AG / Samsung

Hardwareseitig werden die folgenden Samsung Smartphones unterstützt: Samsung Galaxy S6, Samsung Galaxy S6 edge, Samsung Galaxy S6 edge+, Samsung Galaxy S7, Samsung Galaxy S7 edge, Samsung Galaxy A3 (2017), Samsung Galaxy A5 (2016 und 2017) sowie Samsung Galaxy S8 und S8+.Eine Lösung für die Smartwatch ist ebenfalls geplant.

Als Starttermin für die Schweiz gilt der 23. Mai 2017 – wer schon vorher mit dabei sein will, kann sich hier für einen „early Access“ anmelden.

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