Autor: Archangel

Gestern konnte ich die neue Samsung GALAXY Camera am Flughafen Zürich zum ersten Mal in die Hand nehmen und auf einer Führung auch gleich ausprobieren. Der Rundgang – oder vielmehr die Rundfahrt – führte mich und die rund 20 weiteren Journalisten unter die Tragfläche eines Airbus A380 und direkt neben die Startbahn. Das waren für sich schon spektakuläre Anblicke und die Galaxy Camera war dabei ein zuverlässiger Begleiter für Schnappschüsse und Eindrücke. Der A380 beeindruckt durch seine Grösse, wenn man direkt daneben steht. Auch die Samsung Camera ist recht gross, wenn man sie zum ersten Mal aus der Schachtel nimmt. Auf der Rückseite besteht sie eigentlich nur einem riesigen Display, auf dem das Betriebssystem Android Jelly Bean läuft. Sie ist deutlich grösser als ein iPhone 4, das Display hat dieselbe Diagonale wie das Samsung GALAXY S III (4,8 Zoll). Der Vergleich mit dem iPhone bezieht sich natürlich nur auf die Grösse: Als Kamera hat die GALAXY mehr drauf, als jedes Smartphone. Das Gehäuse fühlt sich recht wertig an und liegt gut in der Hand, wenn man für sich persönlich herausgefunden hat, wie man sie am besten hält beim Fotografieren.

Bevor ich mich in einem zweiten Beitrag um die technischen Details kümmere, zeige ich euch erst mal ganz nach dem Motto “Bilder sagen mehr als tausend Worte” ein paar Bilder, die ich gestern aufgenommen habe. Die Kamera-App und weitere Bearbeitungs-Apps bieten eine Fülle von Bearbeitungsmöglichkeiten direkt auf der Kamera. Dazu kommen Cloudspeicherung sowie Facebook und Co, so dass man seine Erlebnisse schnell mit Freunden teilen kann. Zum Glück gibt es auch einen Vollautomatik-Modus. Diesen habe ich gestern benutzt, also einfach einschalten und Motive suchen.

(Alle Bilder wurden mit 4608×2592 Pixel im .jpg-Format aufgenommen und sind hier nur in der Grösse reduziert, sie wurden nicht weiter nachbearbeitet. Die Originale stehen am Ende des Artikels als .zip-Datei zur Verfügung.)

Vom Flughafen ging es dann für mich direkt zu einem Termin in der Stadt. Dort konnte ich zum Glück den Akku wieder aufladen, denn dieser war schon gefährlich leer. Ob er allerdings zu Beginn der Flughafenführung 100 Prozent geladen war, kann ich jetzt nicht mehr sagen. Am späteren Nachmittag konnte ich dann meine Testaufnahmen vorsetzen und bin dafür noch weiter zur Puls 5-Halle beim Technopark gefahren. Hier ging es mir mehr um Atmosphäre als um hohe Bildqualität. Ich finde, die Kamera bringt die Lichtstimmung gut rüber.

Auch bei noch schwierigeren Lichtverhältnissen muss man die Samsung GALAXY Camera nicht weglegen. Bei den folgenden Aufnahmen habe ich den “Nachtmodus” verwendet. Klar sind die Bilder körniger und vielleicht auch nicht 100 prozentig scharf. Aber sie sind freihändig geschossen und bringen die Lichtstimmung gut rüber. Ferienphotos von unvergesslichen Momenten in dieser Qualität halten die Erinnerung sicher noch lange frisch und seinen Freunden kann man sie auch zeigen, sei es via Cloud oder später daheim. Das ist für mich in solchen Momenten am wichtigsten.

Zurück in Basel war es dann komplett dunkel, wobei es in einer Stadt ja nie wirklich dunkel ist. Treppenbeleuchtung und beleuchtete Brunnen sind verlockende Motive beim Spaziergang durch die Stadt. Auch hier gilt für mich: Stimmung und Erinnerung gehen vor Schärfe und Körnigkeit.

Hier ist es nun wirklich zapperduster, aber so lassen sich schöne Nachteffekte erzielen.

Nach einem Tag ein Fazit zu ziehen, ist gar nicht so einfach: Das Fotografieren mit der Samsung GALAXY Camera macht echt Spass. Die Bedienung ist einfach und auf dem grossen Display lassen sich die Aufnahmen gut anschauen. So erkennt man auch schnell, wenn ein Motiv mal nicht gelungen ist. Die Anbindung an Clouddienste und Social Networks macht die Kamera zusätzlich attraktiv. Wenn man erst mal seine Twitter- und Facebookaccounts eingerichtet hat, kann man direkt Bilder von der Kamera aus hochladen. Für mich als aktiver Social Media-Nutzer und Fotograf eine coole Kombination. So eine Kamera hätte ich mir gewünscht, als ich als Live-Blogger in den vergangenen Jahren von der Marketingmesse SuisseEMEX berichtet habe.

Im nächsten Bericht werde ich die Kamera dann mehr von der technischen Seite unter die Lupe nehmen.

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