Wir hatten in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, das HTC 10 zu testen. Für uns war es die Gelegenheit, ein weiteres Android-Gerät näher anzuschauen. Zudem interessierte uns das HTC 10 als erstes Android-Gerät mit AirPlay sowie die Weiterentwicklung gegenüber dem HTC One (M8).

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HTC 10. Quelle: HTC

Gerät – Design – Haptik

Die Technik steckt beim HTC 10 in einem stabilen Aluminium-Body. Vom Design her ist er sehr schlicht gehalten, HTC ist hier seiner Linie treu geblieben. Trotzdem wirkt das Gerät sehr edel. Alle Kanten sind sauber abgerundet. Der Übergang vom Metal zum Deckglas des Displays fühlt sich sehr glatt an. Im ganzen Design gibt es eine Stelle, die jedoch die Finger schon beinahe magisch anzieht: der Kopfhöreranschluss an der oberen Kante. Er überschneidet sich mit der Abschrägung der Rückseite wie man auf dem unteren Bild sieht. Dies ist ein kleiner Tribut an das von HTC gewählte Design.

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HTC 10. Quelle: HTC

Von der Haptik fühlt sich der Aluminium-Body sehr angenehm an, das HTC 10 liegt dabei gut in der Hand und ist dabei überhaupt nicht rutschig.

Auf der Rückseite erkennt man die beiden Antennenstreifen, die im Alu-Body eingelassen sind sowie Kamera und Blitz. Die Linse der Kamera steht nur minimal hervor.

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HTC 10. Quelle: HTC

Am rechten Rand sind der Slot für eine microSD-Karte sowie die Lautstärkeregler und der Power-Knopf untergebracht. Letzterer ist an der Oberfläche geriffelt, so dass man ihn auch problemlos findet ohne hinzuschauen. Um die Lautstärke zu verstellen, muss man recht kräftig drücken, das ist aber auch gut so, damit verhindert man ein unabsichtliches Verstellen. Dasselbe gilt auch für den Power-Button.

Und wenn wir schon gerade bei den Knöpfen sind: Den Home-Botton kann man gar nicht mehr drücken, er ist ein reiner Touch-Button mit integriertem Fingerscanner. Um auf den Home-Screen zu gelangen, muss man ihn nur noch mit einem Finger berühren. Auf den Fingerscanner werden wir weiter unten im Text nochmals detaillierter eingehen.

Hardware und Specs

Schauen wir uns nun die verbaute Hardware näher an und beginnen wir mit dem Display. Es ist ein LCD Display mit einer Diagonale von 5.2 Zoll und einer Quad HD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Die Pixeldichte liegt bei 564ppi.

Grundsätzlich haben wir gute Erfahrungen mit dem Display des HTC 10 gemacht, Darstellung und insbesondere die Schriften sind sehr scharf. Die Farben liegen eher im kalten Bereich, wirken aber keinesfalls unangenehm. Wo man im Vergleich mit Mitbewerbern Abstriche machen muss, ist die Helligkeit. Draussen bei hellem Sonnenschein ist es auch bei eingestellter maximaler Helligkeit nicht immer einfach, Inhalte auf dem Display zu erkennen. Da es nicht ganz so kräftig leuchtet, können auch Spiegelungen nicht so gut überstrahlt werden.

Im Inneren verrichtet ein Qualcomm Snapdragon 820-Prozessor seinen Dienst, er kann dabei auf 4 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Dadurch ist eine gute Performance gewährleistet, auch wenn man mehrere Apps gleichzeitig offen hat.

Das HTC 10 ist bei uns im Alltagstest durch einen recht hohen Stromverbrauch aufgefallen. Wir vermuten, dass dies einen Zusammenhang mit dem Display hat, welches wir eigentlich immer auf maximale Helligkeit eingestellt hatten. Der Akku verfügt eine integrierte Schnelladetechnik, laut HTC-Angaben soll damit der Akku innert 30 Minuten auf 50% laden. Das ist sehr praktisch, da der Akku doch recht schnell abbaut. Bei uns hat eine Akkuladung knapp einen Tag gereicht, es empfiehlt sich, Möglichkeiten zum Nachladen auf jeden Fall zu nutzen.

Zudem ist unser Testgerät bei längerer Verwendung oder stärkerer Belastung schnell sehr warm geworden, und zwar so, dass es nicht mehr angenehm war, das Gerät länger in der Hand zu halten oder damit zu telefonieren. Dies wiederum könnte mit dem Snapdragon 820 zusammenhängen, der diversen Medienberichten zufolge „hitzköpfig“ sein soll.

  • Display: 5,2 Zoll Quad HD / 2560 x 1440 Pixel / Pixeldichte 564 ppi / Gorilla Glass
  • Grösse: 145.9 x 71.9 x 9 mm
  • Gewicht: 161 Gramm
  • Akku: 3000 mAh
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • Datenspeicher: 32 GB
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 820 Quad Core / 64 Bit / 2.22 GHz
  • Hauptkamera: 12 MP / f 1.8
  • Vordere Kamera: 5 MP
  • Netz: 2G / 3G / 4G
  • WLAN: 802.11 ac/a/b/g/n 2.5 und 5 GHz
  • Anschlüsse: 3.5-mm-Stereo-Audio / Bluetooth 4.2 / USB-C / NFC
  • Konnektivität: Chromecast / DLNA / AirPlay / Miracast
  • Betriebssystem: Android 6 „Marshmallow“
  • SIM-Karte: Nano-SIM

Benutzungserlebnis

Betriebssystem und Apps

Das HTC 10 wird mit Android 6, auch bekannt unter dem Codenamen „Marshmallow“ ausgeliefert. Eine gute Übersicht über die wichtigsten Funktionen findet Ihr wie immer auf der offiziellen Webseite von Google.

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Das Einrichten des HTC 10 geht flott von der Hand, alles was man benötigt ist ein Google-Account, ein HTC-Konto ist bereits optional. Ein Setup via Webbrowser, wie wir es noch beim HTC One (M8) vor zwei Jahren vorgestellt hatten, gibt es nicht mehr.

Die von HTC verwendete Android-Version „HTC Sense“ ist sehr nahe am Stock-Android und kommt ohne Bloatware aus. Mit HTC Themes lassen viele verschieden Themes mit eigenen Icons einrichten, wer sein Smartphone gerne personalisiert, kann dies hiermit tun. HTC verfügt im Gegensatz zu anderen Herstellern über keinen eigenen Appstore. Alle Apps, die man benötigt, kann man via den Play Store von Google beziehen. So sieht der Startscreen mit dem Standard-Theme und ein paar installierten Apps aus:

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Die Übersicht mit allen Apps lässt sich von oben nach unten blättern und nicht seitlich, wie man es von anderen Herstellern her kennt. Zudem kann man die Apps verschieden sortieren.

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Das HTC 10 unterstützt die Funktion WiFi-Calling, das Feature muss in den Einstellungen bei der Telefon-App aktiviert werden. Die Technologie wird seit letztem Jahr von verschiedenen Mobilfunk-Providern angeboten. Damit werden Telefongespräche nicht nur über das herkömmliche Mobilfunknetz geleitet, sondern auch über WLAN. Damit soll man auch an Orten telefonieren können, wo die Verbindung nicht gut ist. Das Smartphone wählt dabei selber die beste Verbindung aus, abgerechnet werden sollte Gespräche wie ein normaler Anruf.

Das Display des HTC 10 ist sehr scharf, aber die gewählte Standard-Schriftart ist fast etwas zu fein geraten, wie man hier beim Screenshot mit den SMS sieht. Zudem ist der Kontrast dunkelgraue Schrift auf hellgrauem Hintergrund auch nicht gerade optimal, so dass es schon manchmal schwer sein kann, den Text ohne Probleme zu lesen.

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Wie üblich, lässt sich von oben durch Herunterwischen ein Menü mit Shortcuts anzeigen. Das ist wie immer sehr praktisch, weil man so zu den wichtigsten Einstellungen gelangen kann. Nur leider lässt sich nicht anpassen, welche Shortcuts man hier angezeigt haben möchte.

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HTC BlinkFeed

Der so genannte BlinkFeed ist ein eigener Newsfeed von HTC, mit dem man sich schnell über verschiedene Themen auf dem Laufenden halten kann. Allgemeine News zu verschiedenen Themen wie Sport oder Politik werden via den integrieren Dienst von News Republic eingebunden. Weiter lassen sich Feeds aus eigenen Social Network-Apps hinzufügen, aktuell funktioniert das mit Twitter und LinkedIn. Für Facebook oder Instagram gibt es momentan keine Einbindung zu BlinkFeed.

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Fingerscanner

Besonders gut gefallen hat uns der Fingerprint-Scanner. Er arbeitet sehr schnell und dabei auch sehr präzise. Der Home-Button ist aber kein klassischer Knopf mehr zum Drücken. Um auf den Homescreen zurückzukehren, kann man einfach mit der Fingerspitze auf den Fingerscanner tippen. Legt man den Daumen oder einen anderen Finger, dessen Abdruck man erfasst hat, auf den Sensor, wird das Gerät entsperrt.

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„Der Fingerscanner ist so schnell und präzise, wie es von keinem anderen Smartphone her kenne.“ (Monk-Trader von hitzestau.com)

Insgesamt kann man fünf verschiedene Fingerabdrücke erfassen.

Kamera

Die Kamera-App des HTC 10 hat einen Automatik- und eine Pro-Modus integriert. Letzterer bietet mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten und das Aufnehmen im RAW-Format. Der Chip ist im 4:3-Bildformat und umfasst 12 Megapixel. Ausgestattet mit einem lichtstarken Objektiv, Bildstabilisator und einem schnellen Autofokus ist die Kamera auf der technischen Höhe der Zeit.

Wir zeigen Euch erstmal ein paar Testbilder, die wir gemacht haben und gehen dann näher auf unsere Erfahrungen mit der HTC 10-Kamera ein.
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Was uns als erstes bei den Testaufnahmen aufgefallen ist, sind die eher blassen Farben. Bei aktiviertem HDR wirken sie etwas kräftiger, aber es bleibt der eher blasse Gesamteindruck mit einem Hang zum Blaustich. Helle und schattige Bereiche im selben Bild vermag die HDR-Funktion jedoch gut auszugleichen. Auch Nahaufnahmen aus der freien Hand klappen gut, wie man am Bild mit dem Stahlseil gut sehen kann. Dasselbe gilt für klassische Landschaftsaufnahmen.

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Bei Motiven mit Gebäuden und geraden Linien ist uns eine überdurchschnittlich starke Verzerrung aufgefallen. Zu einem gewissen Teil ist dies ein normaler optischer Effekt bei Weitwinkelobjektiven, den man auch bei anderen Smartphones gut feststellen kann. Die Kamera des HTC 10 besitzt jedoch ein stärkeres Weitwinkelobjektiv als zum Beispiel ein iPhone 6s Plus oder ein Samsung Galaxy S7. Daher ist auch – je nach Motiv – der Verzerrungs-Effekt stärker sichtbar.

Beim Bild mit dem Kran scheinen alle geraden Linien vom Bildrand nach innen zu kippen, der Öltank wirkt nicht rund, sondern oval und die Container wirken wie nach links verbogen, obwohl sie es nicht sind. Das Verkehrsschild links scheint nicht gerade zu stehen. Beim oberen Bild mit der Strassenszene ist der Effekt nicht so stark sichtbar, immerhin ist der Baum links einigermassen gerade, aber die Hausfassade der wegführenden Strasse sieht aus, als würde sie nicht senkrecht stehen.

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Bei Dämmerung werden die Aufnahmen schnell pixelig und unsauber. Lichtquellen wie beispielsweise Strassenlaternen sehen ungewollt wie ein strahlenden Stern aus, was nicht immer ein gewünschter Effekt ist.

„Mit dem deutlichen Verzerrungs-Effekt bei der Kamera verschenkt das HTC 10 einiges an Punkten. Ohne jetzt zu technisch werden zu wollen, es gibt einfach eine Schmerzgrenze was das Auge noch akzeptiert und was nicht. Wenn ich solche Bilder auf einer Städtereise machen würde, wäre ich enttäuscht.“ (Archangel von hitzestau.com)

Die Panorama-Funktion, die unterdessen in Smartphones zum Standard gehört, hat uns bei unserem Testgerät ziemliche Probleme bereitet. Solche Aufnahmen sind mit Smartphones ja recht unkompliziert zu realisieren, wichtig ist nur, sich einigermassen gleichmässig und ruhig zu bewegen. Wie Ihr auf den beiden unteren Beispiel-Bildern seht, war es der Software nie möglich, ein sauberes Bild zu erzeugen. Auch nach mehreren Versuchen, ist es uns nie gelungen, eine Panorama-Aufnahme ohne störende vertikale Streifen zu bekommen.

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Videos nimmt die Kamera mit 4K-Auflösung auf. Im folgenden Testvideo haben wir den Bildstabilisator sowie die Fähigkeit auf schnelle hell-dunkel-Wechsel zu reagieren, auf die Probe gestellt. Das meistert sie eigentlich recht gut. Das „Wabern“ im Bild kommt vom Autofokus, der ständig versucht neu scharf zu stellen. Wir empfehlen, ihn auszuschalten, dann wird das Bild ruhiger.

Werfen wir zum Abschluss des Kamera-Kapitels noch einen Blick auf die Bedienung. Im Pro-Modus kann man Einstellungen wie Belichtungszeit oder Weissabgleich manuell regeln, dazu blendet die Kamera verschiedene Regler für Weissabgleich oder Belichtungskorrektur ein. Sehr gut umgesetzt ist die Bedienung jedoch nicht, da man so mit den Fingern meistens das eigentliche Motiv verdeckt.

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Mit einem kleinen Slider von der linken Seite her kann man zwischen den verschiedenen Aufnahme-Modi hin und herwechseln und verschiedene Grundeinstellungen wie das Aufnahmeformat einstellen.

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Sound

Kommen wir vom Bild zum Ton- und hier macht das HTC 10 wieder einiges an Boden gut. Guter Sound war schon immer eine Stärke der HTC-Geräte und auch das HTC 10 ist da keine Ausnahme. Für die beiden internen Lautsprecher und für die Ausgabe via Kopfhörer lässt sich der HTC BoomSound aktivieren – dieser gibt mehr „Wums“ auf den Kopfhörer, als wir es von anderen Smartphones her gewohnt sind.

Ein besonderes Merkmal beim HTC 10 ist das mitgelieferte Headset. Manche Hersteller gehen ja unterdessen so weit, dass sie keine Kopfhörer oder Headsets mehr als Zubehör beilegen, bei HTC ist das Gegenteil der Fall: Sie sind auf den BoomSound zugeschnitten und haben uns echt überrascht.

„Das Headset vermittelt ein sehr kräftiges Klangbild mit Volumen, das in die Tiefe und in die Breite geht. Auch Musikstücke die man schon kennt, kann man so nochmals neu erleben.“ (Monk-Trader von hitzestau.com)

Dank ihrer Konstruktion schirmen sie Umgebungsgeräusche sehr stark ab, wobei sie beim Gehen nicht so gut in den Ohren halten.

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Quelle: HTC

In den Einstellungen sind drei verschiedene Klangprofile hinterlegt. Man kann auch eigene Klangprofile hinterlegen, dafür gibt es zwei Varianten: eine mit reinem Beantworten von Fragen nach den eigenen Hörgewohnheiten, die andere mit dem Abhören von verschiedenen Frequenzen und Tönen. Diese Funktion ersetzt auch den Equalizer.

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Bei der Konnektivität, also der Übertragung von Musik an andere Geräte, kann das HTC mit einer Premiere aufwarten: Als erstes Android-Smartphone unterstützt es das AirPlay-Protokoll von Apple. Damit kann man Musik an alle AirPlay-fähigen Geräte wie beispielsweise einen Receiver streamen. AirPlay ist Teil von HTC Connect, welches einige Protokolle integriert hat: Airplay, Allplay, Blackfire, Chromecast, Miracast, Bluetooth.

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Leider hat sich die Verbindung bei unserem Test oft als nicht so stabil herausgestellt. Wir haben AirPlay im Zusammenspiel mit einem Pioneer- und einem Denon-Receiver getestet und wiederholt kam es zum Abbruch der Verbindung nach dem Abspielen einiger Lieder. Manchmal brauchte auch es einen Neustart, damit das HTC 10 den Receiver wieder findet oder wir mussten sogar den Receiver selber aus- und wieder einschalten.

„Grundsätzlich eine sehr gute Idee: Airplay mit einem Android-Gerät – und ohne es zu rooten.“ (Monk-Trader von hitzesstau.com)

Der Grund für den Abbruch ist uns nicht klar, aber es ist auf jeden Fall unpraktisch, wenn ein Musik-Stream alle 10-20 Minuten abbricht. Es könnte etwas mit einer Standby-Funktion des HTC 10 zu tun haben.

Alternative Firmware

HTC erlaubt das Entsperren des Boatloaders und macht es damit möglich, frei zu entscheiden, welche Software man installieren möchte, inkl. der Installation eines anderen Betriebssystems wie beispielsweise CyanogenMod. Via die URL htcdev.com/bootloader kann man das Entsperren des eigenen Smartphones beantragen. Dazu benötigt man einen HTC Account. HTC weist auch darauf hin, dass es je nach Software zu Beschädigungen des Geräts kommen könnte, die nicht durch die Garantie abgedeckt sind.

„HTC geht hier den richtigen Weg. Für manche User ist ein Bedürfnis, ihr Android-Smartphone zu rooten. Da ist es besser, dass man dies offiziell tun kann.“ (Monk-Trader von hitzesstau.com)

Modelle

Das HTC 10 ist in drei Farbvarianten erhältlich: Carbon Grey, Glacier Silver und Topaz Gold.

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Fazit

Unser abschliessendes Fazit über das HTC 10 fällt sehr durchzogen aus.

Gut gefallen haben uns der Fingerprintscanner, sowie die ganzen Soundfeatures. Hierbei ist nur schade, dass die AirPlay-Verbindung nicht stabiler läuft, wobei sich das vielleicht mit einem Firmware-Update beheben liesse.

Weniger gut gefallen hat uns die auffallend starke Wärmeentwicklung des Geräts unter Last. Aber am meisten enttäuscht hat uns die Kamera. Es kann nicht sein, dass man ein Bildbearbeitungsprogramm auf dem Desktop-PC braucht, um zu starke Verzerrungen auszugleichen – die meisten Bilder werden von Smartphones aus direkt weiterverschickt oder geteilt.

An der Haptik und der Verarbeitungsqualität wiederum gibt es nichts auszusetzen.

Das Design ist wie immer Geschmackssache – schade ist hier aus unserer Sicht nur die Sache mit dem Kopfhöreranschluss. An der Haptik und der Verarbeitungsqualität wiederum gibt es nichts auszusetzen. Positiv ist auch, dass im HTC Connect viele verschiedene Protokolle integriert sind und das HTC offen mit dem Thema rooten bzw. alternative Firmware umgeht.

Zum Herunterladen

Die unbearbeiteten Original-Bilder könnt Ihr hier als .zip-Datei herunterladen (ca. 50 MB gross).
Die Bilder sind nur zur privaten Verwendung bestimmt und dürfen nicht weiterverbreitet oder veröffentlicht werden.


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